Nobelpreis würdigt Bedeutung der superauflösenden Mikroskopie

ZEISS freut sich über Chemie-Nobelpreis für Eric Betzig

(PresseBox) ( Jena, )
ZEISS gratuliert den Forschern Eric Betzig, Stefan Hell und William Moerner zum Nobelpreis 2014 für Chemie. Alle drei haben mit der Entdeckung von Methoden zur Superresolution die Bedeutung der Mikroskopie in der Forschung unterstrichen.

Die von Ernst Abbe, dem Partner des Firmengründers Carl Zeiss, im 19. Jahrhundert errechnete Begrenzung der optischen Auflösung ist durch moderne Technologien überschritten worden. Heute sind Wissenschaftler durch photoaktivierte Lokalisationsmikroskopie (PALM) in der Lage, Vorgänge in lebenden Zellen und Geweben bis zur Größe molekularer Strukturen - also in der Größenordnung von 10 Nanometern - aufzulösen. Damit steht eine Technologie zur Verfügung, die dabei hilft, die Ursachen von Erkrankungen und Schädigungen von Organismen besser zu verstehen und entsprechende Medikamente und Therapien zu entwickeln.

Besonders erfreulich ist für ZEISS die Anerkennung der faszinierenden Arbeit von Eric Betzig. Sie hat zur Entwicklung des ersten auf dem Markt erhältlichen Superresolution-Mikroskops geführt, das auf der PALM-Technologie basiert. Das ZEISS Mikroskopsystem ELYRA ermöglicht die Abbildung von Fluoreszenzsignalen mit einer Auflösung von wenigen 10 Nanometern, indem Fluoreszenzproteine sequenziell aktiviert und inaktiviert werden. Diese Arbeiten vollendete Eric Betzig zusammen mit Harald Hess. Beide sind heute am Howard Hughes Medical Institute des Janelia Research Campus in Ashburn, Virginia, USA.

Über ZEISS

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