Erste VELVET Projektoren für Planetarium Bochum

Digitale ZEISS Technik bietet absolutes Schwarz

(PresseBox) ( JENA, BOCHUM, )
Das Planetarium Bochum erhält als erstes weltweit ein VELVET Projektionssystem von Carl Zeiss. Die Stadt Bochum erteilte dem Planetariumshersteller in dieser Woche den Auftrag zur Lieferung und Installation des digitalen Systems für Ganzkuppeldarstellungen und weiterer Technik. Dazu zählen die acht digitalen Videoprojektoren, die den im Jahr 2000 einge- bauten optisch-mechanischen Sternenprojektor UNIVERSARIUM von Carl Zeiss ergänzen. Damit können die Besucher nicht nur einen brillanten Sternhimmel erleben, sondern auch spektakuläre, virtuelle Reisen in die Tiefen des Universums unternehmen. Die Inhalte dafür stellt die ebenfalls im Lieferumfang enthaltene Software UNIVIEW der schwedischen Firma SCISS bereit. Zur Kopplung der beiden Projektionssysteme dient ein System-Upgrade für das UNIVERSARIUM. Das Zeiss Planetarium Bochum soll im März 2010 wiedereröffnet werden.

VELVET erzeugt Kuppelbilder und -videos mit bisher unerreichtem Kontrast und gestochener Schärfe. Damit können einerseits die Programme noch attraktiver gestaltet werden, andererseits wird die Technik den Anforderungen der moder- nen Wissensvermittlung gerecht. Das System "powerdome® VELVET" von Carl Zeiss bietet erstmals die technischen Voraussetzungen, aktuelles Wissen über die Strukturen und Be- standteile des Universums im Planetarium räum- lich zu veranschaulichen. Das bei Carl Zeiss ent- wickelte System ist das erste digitale Kuppelpro- jektionssystem, das alle Kundenanforderungen ohne Einschränkung der Bildqualität erfüllt. Mit dieser Technologie bietet Carl Zeiss als einziger Hersteller die Möglichkeit, analoge Planetariums- projektionen mit digitaler Videoprojektion intelli- gent zu verknüpfen. Das heißt zum Beispiel, dass die digitale Projektion - z. B. von Sternbildfiguren - synchron dem Sternhimmel des Planetariums- projektors folgt. "powerdome® VELVET" ersetzt in Bochum über 80 Dia- und Effektprojektoren.

Zur Erstellung der Programminhalte nutzte die Firma SCISS die umfangreichen Datenbanken des Amerikanischen Museums für Naturkunde in New York. Die Zuschauer können dadurch auf der Kuppelfläche das Panorama des Saturnrings mit der vorbei fliegenden Huygens-Raumsonde oder den Himmels mit Röntgenaugen betrachten. Außerdem liefert Carl Zeiss eine Workstation mit mehreren vernetzten Computern, da die Produk- tion der Ganzkuppelprogramme mit hohen Anforderungen an die Bilddaten verbunden ist.
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