Carl Zeiss führt superauflösende Mikroskopsysteme in den Markt ein

ELYRA umgeht Abbesche Beugungsbegrenzung

(PresseBox) ( Jena, )
Mit einer dreiwöchigen Vertriebsschulung bereitet Carl Zeiss derzeit die internationale Marktfeinfüh- rung neuer Mikroskopsysteme vor. Dazu gehört ein Mikroskop mit Superauflösung, das im Oktober zur Jahrestagung der Gesellschaft für Neurowissenschaften in Chicago erstmals vorgestellt wurde und auf das die internationale Fachwelt mit großer Begeisterung reagiert hat.

Das superauflösende Mikroskop mit Namen ELYRA basiert auf völlig neuen Funktions- prinzipien. Es zeichnet sich durch die Integration mehrerer Mikroskoptechnologien mit sehr hoher Auflösung aus. Bei der Umsetzung der an- spruchsvollen mikroskopischen Verfahren in ein marktfähiges, leicht zu bedienendes Gerät hat Carl Zeiss mit amerikanischen und deutschen Wissenschaftlern zusammengearbeitet. Durch die deutliche Auflösung von Details, die von handels- üblichen Mikroskopen bisher nicht abgebildet werden konnten, erweitert dieses System den Anwendungsbereich der Lichtmikroskopie in erheblichem Umfang. "Die hohe Auflösung und Flexibilität von ELYRA ermöglicht den Wissen- schaftlern in allen biomedizinischen Forschungs- disziplinen neue Ansätze", sagt Dr. Bernhard Ohnesorge, Geschäftsführer der Carl Zeiss MicroImaging GmbH. "Die Anwender können ihre Experimente auf die Untersuchung von Zellbau- steinen mit einer Größe unterhalb der Beugungs- grenze ausdehnen. Wir sind sicher, dass sie mit diesem System bahnbrechende Forschungs- ergebnisse erbringen können."

Über 140 Vertriebsmitarbeiter aus aller Welt werden derzeit in Jena, dem Unternehmenssitz der Carl Zeiss MicroImaging GmbH, in Work- shops und Vorträgen mit dem neuen System vertraut gemacht. Die Schulungen zu den anderen, gemeinsam mit ELYRA in Chicago vorgestellten Systemen finden im Alten Schloss im nahegelegenen Dornburg statt. Dabei handelt es sich um das Laser Scanning Mikroskop LSM 780 und VivaTome, ein Mikroskopmodul für optische Schnitte.

Das System LSM 780 erweitert die Familie der Laser Scanning Mikroskope LSM 7. Es erreicht gegenüber den bisherigen Laser Scanning Mikroskopen eine etwa doppelt so hohe Nach- weisempfindlichkeit und ermöglicht so auch die Untersuchung schwach fluoreszierender oder bleichempfindlicher Proben.

Das Modul VivaTome für Fluoreszenzmikroskope ist ein System für optische Schnitte, das für Entwicklungs- und Zellbiologen zur Untersuchung lebender Proben entwickelt wurde. Es liefert mit geringem gerätetechnischem Aufwand hoch- wertige mikroskopische Bilder von Zellstrukturen, Gewebeschnitten oder lebenden Organismen, wie sie bisher nur mit hochkomplexen Systemen möglich waren.
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