Carl Zeiss Meditec AG gewinnt Patentverletzungsstreit um trifokale Intraokularlinse gegen VSY Biotechnology BV und Fritz Ruck Ophthalmologische Systeme GmbH

(PresseBox) (Jena, ) Die Carl Zeiss Meditec AG hat einen Patentverletzungsstreit vor dem Landgericht Düsseldorf gegen VSY Biotechnology BV und deren exklusiven Lieferanten Fritz Ruck Ophthalmologische Systeme GmbH gewonnen. Das Landgericht hat kürzlich entschieden, dass die von diesen Firmen angebotene trifokale Intraokularlinse das europäische Patent EP 2377493 B1 der Carl Zeiss Meditec AG verletzt.

Das Patent schützt eine spezielle aphakische Intraokularlinse (IOL), mit der Licht auf drei Brennpunkte (Nahsicht, mittlere Sicht und Fernsicht) scharf abgebildet werden kann. Die patentierte trifokale Linse verringert den Einfluss einer Pupillenverkleinerung und einer Linsenexzentrizität. VSY Biotechnology BV und deren exklusiver Lieferant Fritz Ruck Ophthalmologische Systeme GmbH wurden vom Gericht verurteilt, ihre im Markt befindlichen trifokalen Linsen zurückzurufen sowie derartige Linsen, die sich in ihrem Besitz befinden, zu zerstören.Intraokularlinsen werden vor allem zur Behandlung von Katarakterkrankungen eingesetzt. Die Entwicklung innovativer neuer Linsen hat in den vergangenen Jahren die Behandlungsmöglichkeiten deutlich verbessert. Trifokale Intraokularlinsen wie die von Ärzten hoch geschätzten ZEISS AT LISA® tri und AT LISA® tri toric ermöglichen dafür geeigneten Patientinnen und Patienten eine gute Sicht auf allen Distanzen – vielfach ohne dass zusätzlich noch eine Brille erforderlich ist.

Carl Zeiss Meditec AG

Die im TecDAX der deutschen Börse gelistete Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist einer der weltweit führenden Medizintechnikanbieter. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und applikationsorientierte Lösungen, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten bietet das Unternehmen Komplettlösungen, einschließlich Implantaten und Verbrauchsgütern. In der Mikrochirurgie stellt das Unternehmen innovative Visualisierungslösungen bereit. Mit rund 2.900 Mitarbeitern weltweit erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2015/16 (30. September) einen Umsatz von 1.088 Millionen EUR.

Hauptsitz des Unternehmens ist Jena, Deutschland. Neben weiteren Niederlassungen in Deutschland ist das Unternehmen mit über 50 Prozent seiner Mitarbeiter an Standorten in USA, Japan sowie Spanien und Frankreich vertreten. Das Center for Application and Research India (CARIn) in Bangalore, Indien, und das Carl Zeiss Innovations Center for Research and Development in Shanghai, China, stärken die Präsenz in diesen schnell wachsenden Ländern. Etwa 35 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen rund 65 Prozent werden von der Carl Zeiss AG, einer weltweit führenden Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, gehalten.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de/med

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