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Pressemitteilung BoxID: 371795 (Carl Zeiss AG)
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Carl Zeiss präsentiert Prototyp der neuen Multimedia-Videobrille cinemizer OLED

Optikspezialist setzt neue Maßstäbe in der 3D-Betrachtung: Halle 2.1, Standnummer B011 C010

(PresseBox) (Oberkochen, ) Carl Zeiss präsentiert auf der Photokina (21. bis 26. September 2010, Köln) den Prototyp der neuen Videobrille cinemizer OLED. Die Brille erscheint nicht nur in einem komplett neuen Design - der Optikspezialist hat sich gegenüber den Vorgängern für mehr Rundungen und damit insgesamt für ein schnittiges Design entschie- den. Die echten Neuerungen stecken jedoch im Innern: Die OLED-Displays eröffnen eine deutlich höhere Bildqualität und erweiterte Schnittstellen machen die Anbindung des Geräts einfach.

So lässt sich der cinemizer OLED neuerdings neben Smartphones und iPod oder iPhone nun auch mit PC, Laptop, Spielekonsole oder Bluray- Wiedergabegeräten verbinden. Da die Videobrille zu den bisher noch seltenen Geräten gehört, mit denen sich 3D-Filme auch außerhalb der eigens dafür eingerichteten Filmpaläste betrachten lassen, können Verbraucher daher nun ihren eigenen Computer in ihr ganz persönliches 3D-Kino umwandeln. Im Falle des Laptops wird dieses auch noch mobil - und sich im Zug oder Flugzeug Filme wie Shrek, Avatar oder Toy-Story im neuen Trendformat ansehen zu können, bedeutet für viele Konsumenten einen echten Fortschritt. Dabei kann sich der Betrachter sogar ganz entspannt zurücklehnen. Die Videobrille simuliert nämlich selbst eine zwei Meter entfernte Leinwand mit einer Diagonalen von 115 Zenti- metern, das entspricht immerhin 45 Zoll. Das anstrengende Starren auf den Bildschirm des Laptops mit dem störenden Nebeneffekt unliebsamer "Mitseher" gehört damit der Vergangenheit an.

Die neue Bildqualität zeigt sich gerade bei der Wiedergabe von 3D-Inhalten von PC oder Laptop. Die Anpassung des Bildinhaltes an die beiden OLED-Displays der Brille erfolgt auf Basis einer sehr hohen Datenrate. "Das heißt nichts anderes, als dass keine Berechnung fehlender Bildpunkte stattfindet. Man schöpft quasi aus dem Vollen und kann die zur Verfügung stehenden Bildpunkte komplett mit Bildinformation belegen", konkreti- siert Andreas Klavehn, Leiter Sales & Marketing Multimedia Devices bei Carl Zeiss. "An die Grenze des physikalisch Machbaren sind wir bei der Kon- struktion der Brille mit der Pixelgröße der beiden winzigen OLED-Displays gegangen. Bei einer Display-Größe von nur wenigen Millimetern lässt sich leicht erahnen, wie klein die Pixel tatsächlich sind." Die Farben weisen einen erhöhten Sätti- gungsgrad auf und erscheinen auf diese Weise wesentlich lebendiger. Der Schwarzwert bei OLED ist naturgemäß besser als bei LCD.

Mit der Kombination aus PC oder Laptop, 3D und cinemizer OLED will Carl Zeiss künftig neben Verbrauchern auch professionelle Anwender ansprechen. Im Fokus stehen dabei diverse B2B-Branchen. "Es gibt nicht von ungefähr das Sprichwort 'Bilder sagen mehr als tausend Worte'. Gerade Außendienstler im Vertrieb stehen häufig vor dem Problem, ein komplexes Produkt oder nur schwierig zu beschreibende Prozesse erklären zu müssen. Jetzt können Unternehmen einen kleinen 3D-Film produzieren, der die einzelnen Abläufe nicht nur verständlich macht, sondern den Kunden aufgrund der außergewöhnlichen Prä- sentationsform einigermaßen beeindrucken wird", sagt Andreas Klavehn mit Blick in die vertriebliche Zukunft. Einen ähnlichen Effekt sieht er auch im Marketing vorher: "Schnell ermüdende Power- pointpräsentationen können durch eine wesent- lich spektakulärere Form der Unternehmens- außendarstellung ersetzt werden." Auch die eigenen Mitarbeiter könnten bei internen Schulun- gen nur profitieren, wenn z.B. technische Abläufe oder komplexe Maschinenteile in stereosko- pischen Inhalten vermittelt werden - und das aufgrund des mobilen Einsatzes direkt an der Linie. Dabei gibt Andreas Klavehn zu bedenken, dass sich "ein visuelles und akkustisches Erlebnis erwiesenermaßen stärker einprägt als noch so oft Gelesenes."

Interessenten können auf der Photokina das neue cinemizer-Erlebnis genießen, in der Halle 2.1, Stand B011 C010 stehen die Prototypen zur Verfügung. Ganz besonders ist der Prototyp mit integriertem Bewegungssensor: Für Gamer eröffnen sich damit völlig neue 3D-Welten. Zum Preis und der Verfügbarkeit werden zu einem späteren Zeitpunkt Angaben gemacht.