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Pressemitteilung BoxID: 783126 (Cargoclix - Dr. Meier & Schmidt GmbH)
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Neue Studie: Logistikdienstleister profitieren von Zeitfenstermanagement-Systemen

(PresseBox) (Freiburg i.Br., )  


Mehr als 600 Transport- und Logistikdienstleister beteiligen sich an Zeitfenstermanagement-Studie.
Verkürzung der Wartezeiten ist größter Vorteil von ZFM.
Durchschnittliche Akzeptanzgrenze der Slotpreise liegt bei unter einem Euro.


Zeitfenstermanagement-Systemen verkürzen die Wartezeiten an der Rampe deutlich. Das hat eine breit angelegte Umfrage von Cargoclix, Dr. Meier & Schmidt GmbH, Freiburg, unter 622 Transport- und Logistikdienstleistern bestätigt.

Zeitfenstermanagement verkürzt Wartezeiten
Die Nutzer von Zeitfenstermanagement-Systemen unterstreichen mehrheitlich die positiven Effekte. 58 Prozent der befragten Transport- und Logistikdienstleister stellen eine Verkürzung der Wartezeiten an den Ablieferstellen durch den Einsatz von Zeitfenstermanagement-Systemen fest. Erstmals liegen auch Daten über die Höhe der Zeitersparnis vor: Setzt man eine durchschnittliche Wartezeit an der Rampe (Quelle: SCI Logistikbarometer, 15. Juni 2011, rechnerisches Mittel) von 68 Minuten an, bedeutet dies für jeden Fünften derjenigen, die kürzere Wartezeiten bestätigt haben, eine durchschnittliche Verkürzung von mehr als 34 Minuten, jeder Dritte wartet zwischen 17 und 34 Minuten weniger und ein weiteres Drittel immer noch um bis zu 17 Minuten weniger.
Bei Kosten pro LKW-Stunde von rund 50 Euro, liegt damit der Kostenvorteil für die Logistikdienstleister an Rampen mit Zeitfenstermanagement zwischen 14,70 Euro und bis zu 28,33 Euro pro Rampenkontakt. Berücksichtigt man auch diejenigen Transportunternehmen (42 Prozent), die keine Verbesserung der Wartezeiten festgestellt haben, so ergibt sich eine durchschnittliche Verkürzung um 13 Minuten oder umgerechnet 10,79 Euro. Ein mittelständischer Logistikdienstleister mit 10.000 Rampenstopps könnte demnach pro Jahr mindestens 108.000 Euro durch Zeitfenstermanagement sparen, ein Logistikkonzern mit 300.000 Stopps rund 3,2 Millionen Euro.

„Wir wissen, dass Transport- und Logistikdienstleister Zeitfenstermanagement-Systemen grundsätzlich eher kritisch gegenüberstehen. Umso mehr hat uns überrascht, dass die Nutzer die Wirksamkeit so deutlich bestätigen“, sagt Professor Dr. Victor Meier, Gesellschafter von Cargoclix und Auftraggeber der Untersuchung. Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: „Zeitfenstermanagement funktioniert, aber beide Seiten müssen ihre Hausaufgaben an der Rampe machen,“ fordert Cargoclix-Chef Meier. Die größten Stellhebel sieht er darin, dass Rampenbetreiber die Logistikdienstleister nicht nur dazu „verpflichten“, Zeitfenstermanagement-Systeme zu nutzen, sondern gleichzeitig Zeitfensterlänge und Rampenkapazitäten ausreichend dimensionieren, so dass gebuchte Zeitfenster zuverlässig und pünktlich bedient werden können.

Schnellere Be- und Entladung, weniger Bürokratie,
mehr Transparenz, besserer Umgangston
Zu den weiteren Kernergebnissen der Studie zählt, dass die Mehrheit der Teilnehmer (51 Prozent) außerdem eine Verbesserung der Be- und Entladezeiten durch Zeitfenstermanagement-Systeme wahrnimmt. Jeder vierte davon (25 Prozent) sagt sogar, dass sich die Be- und Entladezeiten deutlich verbessert haben. Ebenfalls verbessert hat sich die Transparenz der Information rund um die Abläufe an der Rampe für 53 Prozent der Befragten, für jeden fünften (19 Prozent) davon sogar deutlich. 48 Prozent der Befragten erklären, dass der bürokratische Aufwand abgenommen habe.
In puncto Prozessoptimierung besteht noch mehr Potenzial: Hier halten sich die Befragten, die eine Verbesserung sehen (46 Prozent), mit denen die Waage, die keine Veränderung beobachten (48 Prozent).
Zu den überraschenden Ergebnissen gehört, dass fast jeder dritte Befragte (30 Prozent) angibt, dass sich nach der Einführung von Zeitfenstermanagement sogar den Umgangston an der Rampe verbessert habe.

Diese Zahlen spiegeln die aktuelle Diskussion um den Nutzen von Zeitfenstermanagement-Systemen wider: „Zeitfenstermanagement-Systeme allein lösen nicht alle Probleme an Deutschlands Rampen“, betont Meier. „Doch in kaum einem anderen Bereich in der Logistik stellen sich so schnell so viele positive Effekte durch den Einsatz von Informationstechnologien ein.“

Slotpreise von über einem Euro werden als Wucher empfunden
Zeitfenstermanagement-Systeme können heute von Rampenbetreibern – von geringfügigen Installations- und Schulungskosten abgesehen – kostenlos genutzt werden. Die Buchungsgebühr geht in der Regel auf das Konto des Logistikdienstleisters. Vor diesem Hintergrund widmete sich die Studie auch dem Thema Slotpreise. Fast 72 Prozent der Logistikdienstleister halten einen Preis bis 0,50 Euro für akzeptabel. Immerhin noch 23 Prozent würden als Obergrenze auch einen Preis zwischen 0,51 bis 1 Euro akzeptieren. Höhere Preise werden nicht gebilligt.
„Kleine Ursache, große Wirkung: Man kann davon ausgehen, dass überhöhte Buchungspreise von deutlich über 1,00 Euro nicht unmaßgeblich zur kritischen Haltung der Dienstleister gegenüber dem Thema Zeitfenstermanagement beitragen“, sagt Meier.

An der Studie haben insgesamt 622 Transport- und Logistikdienstleistung teilgenommen. Die befragten Logistikdienstleister nutzen für die Buchung von Zeitfenstern alle am Markt verfügbaren Systeme. Die Mehrzahl der befragten Teilnehmer (58 Prozent) arbeitet mit mehreren Systemen, 83 Prozent davon mit zwischen zwei und vier.

Victor Meier: „Festzuhalten bleibt, dass der sprichwörtliche Kampf an der Rampe heute ohne Zeitfenstermanagement-Systeme noch weitaus größer wäre. Ziel muss es weiterhin sein, dass so viele Unternehmen wie möglich – ob Rampenbetreiber oder Logistikdienstleister – sich dem System anschließen. Je höher der Anteil derjenigen, die es nutzen, desto planbarer werden auch die übrigen.“

Die Studie „Zeitfenstermanagement aus der Perspektive der Logistikdienstleistung“ gibt es kostenlos zum Download unter www.cargoclix.com.

Cargoclix - Dr. Meier & Schmidt GmbH

CARGOCLIX ist ein neutraler Internetmarktplatz für die elektronische Ausschreibung von Transporten und Logistikleistungen sowie ein Anbieter von modularen Zeitfenstermanagement-Systemen.
Die Dienstleistungspalette der Logistikplattform "CARGOCLIX TENDER" umfasst weltweite Ausschreibungen von Kontrakten für Transporte auf Straße, Schiene, Luftfracht, See- und Binnenschifffahrt, Kurier-Express-Paketdienstleistungen sowie Logistikdiensten, wie zum Beispiel Lagerei. Mit über 25.000 registrierten Mitgliedern aus Industrie, Handel und Spedition gehört TENDER zu den führenden internationalen Ausschreibungsplattformen für Transport und Logistik.
Zentrales Produkt des Geschäftsbereichs Zeitfenstermanagement ist die modular anpassbare Software "CARGOCLIX TimeSlot" zur Optimierung der Abläufe an der Rampe. Mit mehr als 24.000 Mitgliedern ist TimeSlot eines der meist genutzten Zeitfenstermanagement-Systeme.
CARGOCLIX ist eine Marke der Dr. Meier & Schmidt GmbH. Das Unternehmen wurde 1998 in Niefern bei Pforzheim gegründet und hat heute seinen Sitz in Freiburg i.Br.