Rückblick VDMA-Tagung Variantenmanagement 2019

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Im Mittelpunkt der achten VDMA-Tagung am 26. Februar 2019 stand die Variantenkonfiguration als wichtiger Baustein der Digitalisierungsstrategie. Die Rekordbesucherzahl von 180 Teilnehmern aus dem Vorjahr wurde nochmals getoppt: In diesem Jahr diskutierten insgesamt 220 Teilnehmer, wie ein wachsendes Produktportfolio im Maschinenbau mithilfe der Variantenkonfiguration im digitalen Zeitalter erfolgreich gemanagt werden kann.

Frau Dr. Sandra Szech, Geschäftsführerin bei der Odego GmbH, startete mit einem Vortrag zum Thema „Erfolgsfaktoren des Variantenmanagements in einer digitalen Welt“. Sie verdeutlichte, wie sich das Einkaufsverhalten der Kunden durch die Digitalisierung verändert: Die Markttransparenz und die Angebotsanfragen nehmen zu – gleichzeitig werden immer kürzere Reaktionszeiten erwartet. Als erfolgsversprechende Reaktionen auf das veränderte Kaufverhalten nannte sie unter anderem die Angebotskonfiguration, automatisierte Stücklisten und eine automatisierte Zeichnungserstellung sowie die Configure-to-Order Fertigung. Den modularen Produktbaukasten sieht sie als Voraussetzung für automatisierte Prozesse, die dem digitalen Einkaufsverhalten der Kunden gerecht werden können. Eine zentrale Aussage ihres Vortrags lautete deshalb: Digitalisierung braucht und ermöglicht konfigurierbare Produkte.

Über den weiteren Tagesverlauf bildeten vor allem Praxisberichte rund um die Themen Komplexitätsbeherrschung, Produktkonfiguration und CPQ-Lösungen (Configure, Price, Quote) den Schwerpunkt der Referenten. Die Teilnehmer erfuhren, wie die Methodik und Prozesse der Variantenkonfiguration erfolgreich umgesetzt werden und wie innovative CPQ-Lösungen die Komplexität der Varianten beherrschbar machen.

Auf der gut besuchten Fachausstellung konnten die Interessenten aus dem Maschinen- und Anlagenbau einen Überblick über die Konfigurationslösungen der zahlreichen CPQ-Anbieter gewinnen. Als einer der Marktführer für CPQ-Lösungen war auch die camos Software und Beratung GmbH vertreten und antwortete in Expertengesprächen auf die Fragen zu ihrer Lösung. camos positioniert sich im Bereich komplexer und variantenreicher Produkte und ist als CPQ-Anbieter seit über 30 Jahren auf den Maschinen- und Anlagenbau spezialisiert. Das Unternehmen bietet eine umfassende Plattform, um die Variantenvielfalt der Maschinen und Anlagen abzubilden und im digitalisierten Angebots- und Auftragsprozess sicher und schnell nutzbar zu machen: von der technisch einwandfreien Konfiguration, über die exakte Kalkulation bis zur 3D-Visualisierung und der Ausgabe ansprechender Angebotsdokumente. In den Gesprächen wurde auch über das Trendthema „Visualisierung“ diskutiert. Armin Hespeler, Leiter Vertrieb und Marketing bei camos, fasst zusammen: „Eine CPQ-Lösung muss heute alle Phasen der Customer Journey unterstützen. Deshalb ist die 3D-Visualisierung der Konfiguration wichtig. Sie ermöglicht es, jede ausgewählte Variante im gewünschten Detaillierungsgrad abzubilden und unterstützt damit die Kaufentscheidung für komplexe Produkte mit visuell-emotionalen Argumenten.“

Um 16:30 Uhr hatte der Moderator Volker Schnittler, Referent für kaufmännische Unternehmenssoftware der VDMA-Abteilung Informatik, das Schlusswort und beendete einen informativen Tag mit umfangreichen Einblicken in Projekte rund um die Variantenkonfiguration.
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