Ja, wo kommt das denn her?

Schon bald können Verbraucher mit dem Smartphone über sog / Area-Tags schon im Laden erkennen, wo genau ihre Lebensmittel herkommen

(PresseBox) ( München, )
Das Ingenieurbüro für Geoinformatik Wenninger plant die Einführung eines neuen Geschäftsmodells, den "Area-Tag". Zielgruppe sind v.a. kleine und mittelgroße landwirtschaftliche Produktionsbetriebe. Sie können einen sog. QR-Tag für ihr Unternehmen erwerben, der Informationen über den Standort oder Herstellungsort der Produkte mittels eindeutiger Weltkoordinate speichert. Diese Produktdetails erhalten die Endkunden über das mit dem 'Tag' ausgezeichnete Produkt mit Hilfe eines QR-Readers über ihr Smartphone, wenn sie damit beim Händler oder im Supermarkt den Code auf der Produktverpackung entschlüsseln.

Barcodes auf Verpackungen sind an sich nichts Neues. Verbraucher "lesen" aus ihnen schon seit längerer Zeit Daten -derzeit noch vorrangig über Inhaltsstoffe und Brennwert.

Imagepflege: "Wir haben nichts zu verbergen."
Immer mehr Käufer legen jedoch auch großen Wert auf die Frage "Woher?". Und das bezieht sich nicht mehr nur auf das Land, sondern auch auf den Betrieb. Nun wird es wohl nicht so schnell möglich sein, auf jeder Leberwurstpackung den Namen und den Stammbaum des Ferkels anzugeben. Wohl aber den des Züchters und seine genaue Adresse.
Dies ist natürlich nur attraktiv für Betriebe, die nichts zu verbergen haben bzw. die mit diesem positiven Image werben und gesehen werden möchten. Viele Biobauern oder Winzer zeigen oft gerne ihre liebevoll geführten Höfe und pflegen damit gleichzeitig ihr Image und ihr Verhältnis zum Kunden.
Und deshalb sind genau diese Betriebe die primäre Zielgruppe für den Area-Tag. Helmut Wenninger, Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Geoinformatik: "Nicht nur im Bio-Laden, auch im Supermarkt hat der Wunsch nach genauer Information zum Ursprung des Produktes schon Einzug gehalten. Mit unserem Angebot ermöglichen wir auch kleineren Betrieben, ihr Portfolio attraktiv und mit geringem Aufwand und Kosten verbunden, darzustellen. Und zwar schnell direkt vor Ort zugänglich für den Endverbraucher."

Werbung und Webpräsenz auch für kleine Budgets
Das funktioniert so: Der Interessent (z.B. ein Biobauer) geht auf die Area-Tag-Website und registriert sich mit seinem Namen und dem Anbaugebiet. Sobald die Angaben geprüft wurden, kann er weitere Informationen zu sich oder seinen Produkten einstellen, ebenso wie Vorteile seiner Ware oder einen Link zu seiner Homepage. Den Rest erledigt dann bereits Wenninger.
Dort werden diese Daten mit den entsprechenden Geodaten ergänzt, in einem Portal gesammelt und bereitgestellt und auf einem leistungsstarken Server gespeichert. Der Biobauer bekommt am Ende einen Area-Tag für sein Produkt. Dieser Tag wird (ähnlich wie ein Barcode) auf der Verpackung, auf Flyern, Werbeanzeigen etc. angebracht.
Die Kunden können sich in jedem Fall auf ein Plus an Informationen einrichten. Das wiederum wird nicht nur die an anderer Stelle oft gebeutelten Verbraucherschützer freuen. Und so hoffen alle, dass möglichst viele Betriebe sich einen Area-Tag zulegen und somit der Öffentlichkeit signalisieren, dass sie keinerlei Probleme mit unangemeldeten Besuchen haben.
www.AreaTag.net
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