Elektroaltgeräte werden ab Freitag kostenlos angenommen

Schwierigkeiten bei der Umsetzung erwartet

(PresseBox) ( Bonn, )
Ab dem kommenden Freitag können die Verbraucher in Deutschland ihre ausgediente Elektro(nik)-Altgeräte kostenfrei bei den Kommunen abgeben.

Zu diesem Zweck ist in Zusammenarbeit von Kommunen und regional tätigen
Recyclingunternehmen ein flächendeckendes Netz von Sammelstellen
errichtet worden. Ökologische Nachteile in der Sammlung wird es durch
die neuen Rücknahmesysteme nicht geben. Die im Gesetz geforderte durchschnittliche Sammelquote von 4 kg Altgeräte aus privaten Haushalten
pro Einwohner pro Jahr wird heute bereits deutlich übertroffen.

Nach der Sammlung übernehmen die Hersteller die Produktverantwortung für
die Behandlung und Verwertung der Elektro(nik)-Altgeräte. Zur Koordinierung dieser Aufgabe haben die Hersteller eine Gemeinsame Stelle die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) gegründet.

Diese ist unter anderem für die Koordinierung der Abholung der Elektro(nik)-Altgeräte von den kommunalen Übergabestellen verantwortlich. Die Regelung der Stiftung sieht dabei vor, dass für den Abholauftrag ein anderer Hersteller beauftragt werden kann, als derjenige, der den abzuholenden Container aufgestellt hat. Das hat ständig wechselnde Dienstleister innerhalb eines Entsorgungsauftrages an
den kommunalen Übergabestellen zur Folge.

Es steht zu befürchten, dass daraus erhebliche logistische Probleme für die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft erwachsen, die schlichtweg inakzeptabel sind. Des weiteren wurde leider darauf verzichtet auf das Know-how der Entsorgungswirtschaft zurückzugreifen, wenn es um die Nutzung geeigneter Behälterarten geht.

Die Weichen für eine umweltgerechte Behandlung und Verwertung der rund 1,8 Millionen Tonnen Altgeräte sind jedoch gestellt. Die vorwiegend mittelständischen Unternehmen der Branche halten hier ein Netz entsprechender moderner Aufbereitungsanlagen vor.

Durch umfangreiches Materialwissen sind die Unternehmen in der Lage aus
den gesammelten Altgeräten Schadstoffe zu entfernen und Sekundärrohstoffe zu erzeugen, um somit einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten.

Weitere ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie auf der Internetseite:

http//www.altgeraete.bvse.de
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