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Pressemitteilung BoxID: 655782 (BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.)
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MedInform-Seminar zur Erprobungsregelung für Medizinprodukte am 6. März 2014 in Berlin

(PresseBox) (Berlin, ) Das MedInform-Innovationsseminar "Die Erprobungsregelung für Medizinprodukte in der Praxis  Beratungs- und Antragsverfahren, Strategie und rechtliche Würdigung" am 6. März 2014 in Berlin stellt die neue Erprobungsregelung zur Bewertung innovativer Behandlungsmethoden vor, an denen Medizintechnologien maßgeblich beteiligt sind. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Die Experten des Seminars erläutern die Vor- und Nachteile der neuen Regelung sowie die Inhalte des Antragsverfahrens. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de (Veranstaltungen).

Im Versorgungsstrukturgesetz wurde die Innovationsbewertung von Medizinprodukten als neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) neu geregelt. Innovative Medizintechnologien sollen innerhalb einer "Erprobungsregelung" angewendet werden dürfen, wenn die Behandlungsmethode zumindest das "Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative" bietet. Das bewertet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vorab in einer Potenzialanalyse im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Danach beauftragt der G-BA unabhängige Institutionen, die Studien durchzuführen. Medizinprodukte-Hersteller und Leistungserbringer können die Einleitung eines Potenzialbewertungsverfahrens beim G-BA beantragen (Antrag auf Erprobung nach § 137e Abs. 7 SGB V).

Welche konkreten Angaben müssen im Antrag gemacht werden? Welche Beratungsangebote vom G-BA gibt es? Welche Vor- und Nachteile einer Beteiligung sollten auch im Zusammenhang mit den bisherigen Kostenerstattungsmodalitäten von Medizinprodukten im niedergelassenen und stationären Bereich abgewogen werden? Diese und andere Fragestellungen werden die Referenten Dr. Dietrich Sonntag vom G-BA, Dr. Fülöp Scheibler vom IQWiG, Rechtsanwalt Dr. Christian Stallberg von Clifford Chance, Dr. Pamela Aidelsburger vom Forschungsinstitut Carem sowie der Berater Dr. Hubertus Rosery von AiM Assessment-in-Medicine Research and Consulting behandeln.

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche. Im BVMed sind u. a. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland rund 190.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

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