MedInform-Konferenz zur Wiederverwendung von Medizinprodukten am 23.10.2012 in Bonn

Berlin, (PresseBox) - Die neuen Rahmenbedingungen für die Aufbereitung und Wiederverwendung von Medizinprodukten in der EU und in Deutschland sind das Schwerpunktthema der MedInform-Konferenz "Wiederverwendung von Medizinprodukten  Verfahren auf dem Prüfstand" am 23. Oktober 2012 in Bonn. Die Tagesveranstaltung präsentiert die aktuellen Entwicklungen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten in Einrichtungen und Unternehmen. Dabei geht es unter anderem um die Verbesserung der Aufbereitungsqualität und Aspekte der Wirtschaftlichkeit. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/events.

Die Diskussion über die Aufbereitung und Wiederverwendung von Medizinprodukten, insbesondere die Wiederverwendung von Einmalprodukten, ist in Bewegung gekommen. Mit der Novellierung des europäischen Medizinprodukte-Rechts wird eine europaweit gültige Regelung der Aufbereitung von medizinischen Einmalprodukten erwartet. Außerdem wird die Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über die Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung in Kürze in neuer Fassung vorliegen. Änderungen ergeben sich auch in der Praxis: Aufbereitete Einmalprodukte erhalten die CE-Kennzeichnung, Aufbereiter entwickeln Produkte, die nur von ihnen wieder aufbereitet werden können, und Hersteller von Medizinprodukten erweitern ihr Portfolio durch die Übernahme von Aufbereitungsunternehmen. Diese Veränderungen werden von der MedInform-Konferenz thematisiert und diskutiert.

Referenten der Konferenz sind Dr. Jürgen Barion von der Bezirksregierung Arnsberg, Marcus Bracklo von Vanguard, Dr. Thomas Fengler von Cleanical, Dr. Andrea Johmann von der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG), Prof. Dr. Martin Mielke vom Robert Koch-Institut (RKI), Peter Schröer von Ethicon Endo-Surgery, Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff vom Centrum für Krankenhaus Management in Münster sowie Ute Wurmstich von der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV).

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche. Im BVMed sind u. a. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 170.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

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