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Pressemitteilung BoxID: 235156 (BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.)
  • BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.
  • Bockenheimer Anlage 15
  • 60322 Frankfurt am Main
  • http://www.bvi.de

BVI: Lange Haltedauer bei Aktienfonds zahlt sich trotz Börsenschwächen aus

Marktturbulenzen belasten kurz- und mittelfristige Renditen / Offene Immobilienfonds: Stabilitätsanker in der Finanzkrise

(PresseBox) (Frankfurt am Main , ) Aufgrund der Finanzkrise mussten Anleger von Aktienfonds auf Jahressicht hohe Wertverluste hinnehmen. Die Anteilwerte von international anlegenden Aktienfonds verminderten sich um durchschnittlich 40,4 Prozent. Aufgrund der Finanzkrise und der Einbrüche nach der Jahrtausendwende konnten die meisten Aktienfonds per Stichtag 31. Dezember 2008 nur langfristig attraktive Renditen erzielen. Im 25- bzw. 30-Jahreszeitraum legten Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland im Mittel um 7,4 bzw. 7,7 Prozent p.a. zu. So wurde aus einem Anlagebetrag von 10.000 Euro nach 30 Jahren ein beachtliches Vermögen von 92.441 Euro. Dies geht aus der aktuellen Wertentwicklungsstatistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management per 31. Dezember 2008 hervor.

Euro-Rentenfonds erzielten auf Jahressicht ein Plus von 3,7 Prozent, nach zehn Jahren 39,8 Prozent und über 20 Jahre einen durchschnittlichen Zuwachs von 189,3 Prozent. Rentenfonds mit internationalem Anlageschwerpunkt mussten aufgrund einzelner Rentenfonds, die risikobehaftete Wertpapiere im Portfolio hatten, im Schnitt ein leichtes Minus von 0,4 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten verbuchen.

Auf Zehn-Jahressicht konnte ein Zuwachs von im Schnitt 32,2 Prozent erreicht werden. Aufgrund der US-Dollar-Entwicklung ließ sich im vergangenen Jahr Geld verdienen: Rentenfonds mit Anlageschwerpunkt US-Dollar legten auf Jahressicht um 6,3 Prozent zu.

Bei den klassischen Euro-Geldmarktfonds, die nur eine geringe Volatilität in der Wertentwicklung aufweisen, wurde auf Jahressicht eine Rendite von 1,05 Prozent erzielt. In Einzelfällen wurde die Wertentwicklung durch Beimischungen, z.B. von verbrieften Forderungen, belastet.

Im Jahr 2008 haben Offene Immobilienfonds im Schnitt eine Rendite von 4,7 Prozent erwirtschaftet. Damit haben sie sich in der Finanzkrise bestens bewährt und im Vergleich zu anderen Assetklassen den Anlegern erfreuliche Renditen beschert. Aus einem Einmalbetrag von 10.000 Euro wurden nach zehn Jahren 14.710 Euro und nach 20 Jahren 27.690 Euro.

Dies entspricht einer jährlichen, stabilen Rendite von im Schnitt 3,9 bzw. 5,2 Prozent. Da bei den Offenen Immobilienfonds im laufenden und den kommenden Jahren jeweils nur knapp zehn Prozent der Mietverträge zur Neuverhandlung anstehen, dürften die Mietrenditen auch 2009 stabil bleiben. Dies sichert Anlegern Offener Immobilienfonds in diesen unruhigen Zeiten weiterhin verlässliche Erträge.