„Als Personalvermittlerin habe ich alle Chancen“

Neuer Ausbildungsberuf „Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau“ / Katharina Peiniger aus Solingen startet am 1. August als eine der ersten Azubis

(PresseBox) ( Solingen/Wiesbaden, )
Am 1. August 2008 startet in Deutschland die neu geschaffene Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann bzw. -kauffrau (PDK). Das neue Berufsbild entstand auf Initiative der Verbände der Zeitarbeit und mit Unterstützung des Bundesverbandes Personalvermittlung (BPV). Es bietet jungen Leuten die Chance, sich nach ihrem Schulabschluss in einem brandaktuellen, modernen und innovativen Tätigkeitsfeld ausbilden zu lassen und auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Die 21-jährige Katharina Peiniger aus Solingen ist eine der ersten Azubis in dem neuen Beruf. Sie ist überzeugt: "Als Personalvermittlerin habe ich alle Chancen".

Am Freitag (1. August) geht es los: bundesweit beginnt die neue Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau (PDK). Nach Abschluss der Schule mit dem kaufmännischen Fachabitur startet jetzt die 21-jährige Katharina Peiniger aus Solingen als eine der ersten Azubis. Sie wird bei der Peiniger Personalberatung GmbH, dem Unternehmen ihrer Mutter, ausgebildet. Firmenchefin Anke Peiniger berät seit 1994 Firmen in Personalfragen und vermittelt Arbeitnehmer auf neue Arbeitsplätze. Sie ist gleichzeitig Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Personalvermittlung e.V. (BPV) in Berlin.

Katharina Peiniger: "Ich bin sehr kommunikativ und gehe gern auf Menschen zu. Das will ich beruflich nutzen und Bewerbern zu einer passenden Stelle verhelfen. Dazu brauche ich fundierte Kenntnisse und ein gutes Netz von Kontakten. Mit der neuen Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau habe ich alle Chancen für meine berufliche Entwicklung."

Von Kindesbeinen an konnte die 21-Jährige die Arbeit ihrer Mutter beobachten und das Wachstum der Branche erleben. "Ich freue mich darauf, in einem erfolgreichen Personaldienstleistungsunternehmen im Bergischen Land den Beruf von der Pike auf lernen zu können. In diesem Beruf kann man Menschenkenntnis, Empathie und Weltoffenheit zeigen wie in keinem anderen."

Seit der Zulassung privater Personaldienstleistung im Jahr 1994 entstand in den Branchen Personalvermittlung und Zeitarbeit ein lebhafter Markt, der in den letzten vier Jahren jeweils zweistellige Wachstumsraten erreichte. Katharina Peiniger: "Bisher gab es keinen Ausbildungsberuf, der all die Kenntnisse vermittelt, die ein guter Personalberater braucht. Deshalb zählten allein langjährige Lebens- und Berufserfahrung, die jungen Menschen einfach noch fehlt. Die Azubis können viel lernen, aber auch frischen Wind und neue Ideen in die Branche einbringen".

Die dreijährige Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau bereitet optimal auf die Anforderungen vor und endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Lehrinhalte sind die Planung und Organisation von Personalbeschaffung, Personaleinsatz und Personalentwicklung, Personalsachbearbeitung mit Lohn- und Gehaltsabrechnung, Kundenbindung und -betreuung, Projektführung, Informationsbeschaffung und

Netzwerkpflege, außerdem die Kalkulation und Erstellung von Angeboten, die Verantwortung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie kaufmännische Grundkenntnisse.

Anke Peiniger setzte im BPV schon von Anfang an auf Qualität und Qualifizierung. So entstanden verbindliche Berufsgrundsätze und Qualitätsstandards für die Personalvermittler. Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes geht deshalb auch in der Ausbildung mit gutem Beispiel voran: "Ziel des neuen Ausbildungsberufes ist die Qualifizierung von Fachpersonal für den wachsenden Markt der Personaldienstleistungen". Für das Management bei Personalvermittlern und in Zeitarbeitsfirmen oder als Grundlage für eine spätere Selbständigkeit dient die neue PDK-Ausbildung ebenso wie für Berufsaussichten als Personaldisponent, Personalreferent oder auch als Personalleiter in großen oder mittelständischen Industrieunternehmen.

Wer sich zum Personalexperten ausbilden lassen möchte, sollte gute Kenntnisse in Deutsch, Englisch und Mathematik besitzen ebenso wie kaufmännisches Denken, EDV-Kenntnisse, Kommunikationsstärke und Interesse an Rechtskunde, empfiehlt Anke Peiniger.
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