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Pressemitteilung BoxID: 860980 (Bundesverband Metall)
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Führungswechsel im BVM - eine Ära geht zu Ende

BVM-Hauptgeschäftsführer Thomas Fleischmann verabschiedet sich mit zahlreichen Ehrengästen beim Bundesobermeistertag des Metallhandwerks

(PresseBox) (Essen, ) Rund 160 Gäste des Bundesobermeistertages am 30. Juni in Köln verabschiedeten sich vom langjährigen Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Metall (BVM) Thomas Fleischmann und begrüßten seinen Nachfolger Dr. Michael Oelck. Der Einladung waren zahlreiche Ehrengäste gefolgt, darunter BVM-Ehrenpräsidenten sowie ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke und UDH Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte.

Der Festabend stand ganz im Zeichen von Rückschau und Ausblick auf den Führungswechsel in der BVM-Hauptgeschäftsführung. BVM-Präsident Erwin Kostyra begrüßte Laudatoren, die allesamt die berufliche Laufbahn des scheidenden HGF im Bundesverband Metall begleiteten. Jeder fand in einer kurzen, prägnanten Laudatio herzliche Worte der persönlichen wie beruflichen Anerkennung sowie Episoden zum Schmunzeln.

„Der ZDH konnte sich immer verlässlich auf die Verbundenheit des Metallhandwerks mit Thomas Fleischmann an der Spitze verlassen. Dabei war er immer ein Vordenker und Querdenker mit Ecken und Kanten“ bedankte sich Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH), beim scheidenden BVM-Hauptgeschäftsführer. Gleichzeitig wünschte Schwannecke dem designierten Nachfolger Dr. Michael Oelck eine glückliche Hand bei der Führung des BVM-Geschäfte. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen bei den kommenden, auch schwierigen Aufgaben, die ganz sicher vor uns liegen“, betonte Schwannecke in seiner Laudatio.

BVM Ehrenpräsident Klaus Dann rundete die Rückschau auf das Wirken von Thomas Fleischmann aus 22 gemeinsamen Jahren im BVM ab. Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe “Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf den Wandel gefasst sein“ wies Klaus Dann darauf hin, dass nach anfänglich schwieriger Ausgangslage und vielen Veränderungen der BVM nun auf einer soliden finanziellen Grundlage stehe und für eine erfolgreiche Interessenvertretung für die Betriebe des Metallhandwerks auf Bundesebene gut gerüstet sei.

Herr Dr. Michael Oelck zitierte Albert Einstein: „Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden – aber nicht einfacher!“ Dr. Oelck würdigte die Fähigkeit von Thomas Fleischmann, Aufgaben, die zu Beginn so einfach erscheinen, sich anschließend aber doch als kompliziert darstellen, am Ende durch das Einbinden vieler Menschen und Organisationen im Handwerk zu guten und verständlichen Lösungen und Dienstleistungen zu führen. „Ganz sicher ist er kein Bedenkenträger“, unterstrich Dr. Oelck und bedankte sich bei Thomas Fleischmann für dessen hohes persönliches Engagement.

Dieser blickte anschließend auf 32 Jahre erfolgreiche Tätigkeit in den Fachverbänden des Handwerks zurück, davon 22 Jahre im Metallhandwerk. Insgesamt 5 Präsidenten begleiteten ihn auf seinem persönlichen Weg, den er nochmals ausführlich aufzeigte. Besonders hob er das Erfolgsduo Ehren- und Hauptamt im Handwerk hervor, das die Kompetenzen des jeweils anderen schätze und schloss mit der Aufforderung: „Lassen Sie ungehemmt Leistung zu – und die bisherigen Erfolge werden zwergenhaft sein gegen die zukünftigen Gipfel, die der Konstrukt BVM für die Mitglieder erklimmen wird.“

„Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen“, betonte BVM-Präsident Erwin Kostyra mit einem abschließenden Platon-Zitat und fügte in einer eigenen Kreation an: „So haben Sie oft hart aber herzlich - hier und dort gerungen, sind über manch‘ Vorurteil und Schatten gesprungen.“ Anschließend überreichte das gesamte BVM-Präsidium als Dank ein werthaltiges persönliches Geschenk an Thomas Fleischmann und seine Frau Hille, verbunden mit den besten persönlichen Wünschen für die Zukunft.

Bundesverband Metall

Zum Metallhandwerk zählen über 36.500 Metallbau- und Feinwerkmechanikbetriebe, die rund 57 Mrd. Umsatz erzielen und ca. 465.000 Menschen beschäftigen. Die 23.000 Metallbau-Unternehmen erwirtschaften jährlich mit rund 236.000 Beschäftigten über 27 Mrd. Euro Umsatz. Bei den 13.500 Unternehmen aus dem Bereich der Feinwerkmechanik mit 229.000 Beschäftigten sind es knapp 30 Mrd. Euro.