PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 490230 (Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh))
  • Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh)
  • Taubenstraße 20-22
  • 10117 Berlin
  • http://www.bvh.info
  • Ansprechpartner
  • Christin Schmidt
  • +49 (30) 2061385-16

Bezahlmöglichkeiten im Interaktiven Handel im Wandel - Elektronische Bezahlsysteme legen auch in 2012 weiter stark zu

(PresseBox) (Berlin/Neuss, ) Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und die Creditreform Consumer GmbH (CEG) stellen die Ergebnisse einer im Januar 2012 zum zweiten Mal gemeinsam durchgeführten Sonderbefragung zum Themenfeld Bezahlmöglichkeiten im Interaktiven Handel, d.h. Online- und Versandhandel, vor. Die Befragung basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Elektronische Bezahlsysteme legen weiter stark zu

Aktuell ist der Kauf auf Rechnung nach wie vor das am häufigsten genutzte Bezahlverfahren im Interaktiven Handel in Deutschland. Rund 37 Prozent der Verbraucher bezahlen die Ware am liebsten erst nach dem Erhalt. Dennoch muss der Kauf auf Rechnung im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von drei Prozent (Vorjahr: 40 Prozent) hinnehmen.

Große Gewinner gegenüber dem Vorjahr sind die elektronischen Bezahlsysteme wie z.B. ClickandBuy, giropay, PayPal und sofortüberweisung.de. Sie nehmen mittlerweile einen Anteil von 36 Prozent ein. Damit liegen sie nur noch ganz knapp hinter dem Rechnungskauf. Zum Vorjahr konnte sich diese Bezahlform noch einmal um zehn Prozentpunkte steigern (Vorjahr: 26 Prozent).

Alle weiteren Bezahlwege mussten im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus hinnehmen. Die Kreditkarte zum Beispiel hat aktuell einen Anteil von 14 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent). Auch die Vorauskasse hat mit einem Anteil von nur noch acht Prozent gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozentpunkte verloren (Vorjahr: 13 Prozent).

bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer bewertet die aktuelle Entwicklung folgendermaßen: "Die aktuellen Zahlen verdeutlichen einmal mehr, dass der Kauf auf Rechnung noch eine sehr wichtige Bezahlform für die deutschen Kunden darstellt. Die Kunden schätzen den Service der Versender, erst die Ware zu erhalten und nicht in Vorleistung gehen zu müssen."

CEG-Geschäftsführer Siebo Woydt fügt hinzu: "Der Vorteil für Verbraucher beim Kauf auf Rechnung ist der Nachteil für Händler. Denn für sie ist der Rechnungskauf ein unsicheres Bezahlverfahren, weil sie mit dem Versand der Ware in Vorleistung gehen müssen. Damit es für Händler am Ende keine böse Überraschung gibt, empfehlen wir, eine Bonitätsprüfung einsetzen. Sie gibt Aufschluss über die Bonität des Bestellers. Mit dem Ergebnis der Bonitätsprüfung kann der Händler das Zahlungsausfallrisiko abwägen und den Kauf auf Rechnung oder ein anderes Bezahlverfahren wie Vorkasse oder Kreditkartenzahlung anbieten. "

"Die großartige Entwicklung der elektronischen Bezahlsysteme verdeutlicht aber auch, wo die Zukunft des Bezahlens liegt. Immer mehr Kunden probieren das Bezahlen über die Bezahldienstleister aus und erkennen auch, wie sicher, professionell und bequem der Vorgang ist", so Wenk-Fischer weiter.

Männer mögen Kreditkarten und moderne Bezahlsysteme, Frauen bezahlen lieber per Rechnung

Männer nutzen die modernen Bezahlsysteme deutlich häufiger (39 Prozent) als Frauen (33 Prozent). Auch die Kreditkarte wird von Männern (20 Prozent) doppelt so häufig genutzt wie von Frauen (9 Prozent). Frauen hingegen bevorzugen weiterhin den Kauf auf Rechnung (44 Prozent). Männer nutzen den Rechnungskauf deutlich seltener (30 Prozent).

"Bei Männern und Frauen ist ein Trend zu den elektronischen Bezahldiensten zu erkennen, wobei sich Männer schon deutlich häufiger für die modernen Bezahlsysteme entscheiden als Frauen . Dennoch haben beide Gruppen ein wirklich eindeutiges Wachstum zu verzeichnen", ergänzt Wenk- Fischer.

Jüngere Generation und ältere Verbraucher

Bei der Untersuchung wurde auch in diesem Jahr wieder deutlich, dass gerade die jüngeren Einkäufer (bis 39 Jahre) am häufigsten die elektronischen Bezahldienste für sich wählen (38 Prozent). Für Verbraucher ab 40 Jahren und älter ist der Kauf auf Rechnung die relevanteste und am häufigsten genutzte Option (40 Prozent). Dennoch holt diese Altersgruppe langsam im Gebrauch elektronischer Zahlungsmittel auf (34 Prozent; Vorjahr: 25 Prozent).

Interessant ist, dass der Rechnungskauf in beiden Altersgruppen an Bedeutung verliert (bis 39 Jahre: 33 Prozent; Vorjahr: 36 Prozent / ab 40 Jahre und älter: 40 Prozent; Vorjahr: 43 Prozent).

"Es ist wichtig, dass sich die Händler auf ihre Käufer einstellen. Hierzu gehört auch, dass sie eine Auswahl an Bezahlmöglichkeiten anbieten. Ist nämlich die bevorzugte Bezahlart nicht vorhanden, kann es zu Kaufabbrüchen kommen. Bieten Händler jedoch käuferindividuell eine Auswahl an geeigneten Bezahlmöglichkeiten an, werden erfahrungsgemäß zusätzliche Umsätze verzeichnet ohne das Risiko von Zahlungsausfällen zu erhöhen", weiß Woydt.

Die CEG Creditreform Consumer GmbH ist eine der führenden Konsumenten-Auskunfteien in Deutschland und ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Bei zunehmend bargeldlosen Konsumtransaktionen und der Anonymisierung von Vertriebswegen versorgt die CEG ihre Kunden mit risikorelevanten Bonitätsinformationen und ermöglicht damit zeitnah auf elektronischem Weg Bonitätsentscheidungen, so z.B. die Absicherung von (Waren-) Kreditentscheidungen. Die branchenübergreifende Kundenstruktur als auch die exklusiven Inkasso- bzw. Firmeninformationen von Creditreform verschaffen der CEG den Wettbewerbsvorsprung. Mit ihrem Serviceportal www.MeineAuskunft.org informiert die CEG interessierte Konsumenten über Auskunft, Bonität und Datenschutz. Das Portal stellt umfangreiche Informationen in anschaulichen Videos oder einem ausführlichen Glossar kostenlos und werbefrei zur Verfügung.

Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh)

Dank E-Commerce und Internet ist der Versandhandel so vital wie nie. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) ist die
Branchenvereinigung der Interaktiven Händler. Derzeit sind über 330 Unternehmen im Verband organisiert, die ihre Waren per Internet,
Katalog oder TV anbieten. Darunter sind Versender mit gemeinsamem Katalog- und Internet-Angebot, reine Internet-Händler, TVVersender,
Apothekenversender und eBay-Powerseller. Die Versandhandelsbranche erwirtschaftet jährlich rund 34 Mrd. Euro Umsatz
allein im Privatkundengeschäft. Der Online-Handel mit Waren hat daran einen Anteil von knapp 65 Prozent.

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.