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Pressemitteilung BoxID: 597049 (BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT (BDSW))
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Sicherheitswirtschaft schafft über 4.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze

(PresseBox) (Bad Homburg/Lübeck, ) Die Umsatzentwicklung privater Sicherheitsdienstleister in 2012 stieg um moderate 3,7 Prozent von 4,82 auf 5 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum nahm die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter um über 4.000 auf 183.785 zu. "Erstmals in der Geschichte hat unsere Branche die Marke von 180.000 Beschäftigten genommen. Diese Entwicklung unterstreicht, dass die private Sicherheitswirtschaft auch als Jobmotor eine Bedeutung hat", so Wolfgang Waschulewski, Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW).

Diese positive Entwicklung darf nicht darüber hinweg täuschen, dass laut einer Umfrage der Fachverlages SecuMedia personelle Dienstleistungen im Rahmen von Einsparprogrammen häufig durch den Einsatz von Technik ersetzt würden. So wuchsen sicherheitstechnische Dienstleistungen durch Überwachungs- und Alarmsysteme im zurückliegenden Jahr um 11,3 Prozent.

Mit Blick auf jüngst abgeschlossene Tarifverhandlungen im mitgliederstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen forderte Olschok den Tarifpartner ver.di auf, "die Lohnforderungen nicht zu überziehen". Bei völlig überzogene Forderungen von bis zu 77 Prozent müsse mit einem dramatischen Wechsel von personellen zu technischen Sicherheitsdienstleistungen gerechnet werden. Dadurch drohe ein Arbeitsplatzabbau im Gewerbe. "Dies kann weder im Interesse der Mitglieder von ver.di noch von uns sein", so Waschulewski.

Erfreut zeigt sich der scheidende BDSW-Präsident bei seiner letzten Pressekonferenz darüber, dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge für die Sicherheitswirtschaft im vergangenen Jahr leicht von 1.223 auf 1.268 gestiegen sei. Inzwischen hätten fast 6.000 junge Menschen die Ausbildung zur Service- bzw. Fachkraft für Schutz und Sicherheit erfolgreich abgeschlossen. "Gemeinsam mit unseren Kunden muss es uns noch besser als bisher gelingen, diesen jungen, hoch qualifizierten Sicherheitskräften eine adäquate, entsprechend bezahlte Arbeitsstelle in der Sicherheitswirtschaft zur Verfügung zu stellen. Dies ist letztlich auch im Interesse der Inneren Sicherheit in unserem Lande," so Waschulewski abschließend.