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Pressemitteilung BoxID: 238022 (BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT (BDSW))
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BDWS kritisiert öffentliche Auftragsvergabe in Hamburg

(PresseBox) (Bad Homburg , ) Der Vorsitzende der Landesgruppe Hamburg des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS), Peter Schmidt, kritisierte in einem Gespräch mit dem Präses der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg, Axel Gedaschko, die öffentliche Auftragsvergabe.

Schmidt forderte die Hamburger Verwaltung auf, sich für das günstigste und nicht das billigste Angebot bei Ausschreibungsverfahren zu entscheiden.

Gedaschko äußerte sein Verständnis und wies darauf hin, dass die Politik angesichts der Mindestlohn-Debatte gar nicht anders kann, als Dumpinglöhne bei der öffentlichen Ausschreibung zu verdammen. Hier bestehe Handlungsbedarf. Er sicherte zu, dieses Thema im Senat zur Sprache zu bringen.

Das Gespräch zwischen Senator Gedaschko und Peter Schmidt fand im Rahmen eines Treffens von Vertreterinnen und Vertretern des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) unter der Leitung von dessen Präsidenten Werner Küsters am 29. Januar 2009 statt.

BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT (BDSW)

Der Umsatz im Wach- und Sicherheitsgewerbe betrug im Jahr 2008 nach ersten Schätzungen 4,5 Milliarden Euro. In 3.500 Sicherheitsunternehmen sind 177.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der BDWS vertritt fast 800 Mitgliedsunternehmen. Diese beschäftigten mit 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 58 Prozent aller Beschäftigten in der Branche. Der Marktanteil gemessen am Umsatz liegt bei ca. 80 Prozent, weil die Mitgliedsunternehmen vor allem hochwertige Sicherheitsdienstleistungen wie Flughafensicherheit, Schutz von Kernkraftwerken, militärischen Liegenschaften und Industrieanlagen sowie Geld- und Wertdienste anbieten.