Andreas Burgdorf Obmann im DINArbeitsausschuss Wach- und Sicherheitsdienstleistungen

(PresseBox) ( Bad Homburg, )
Auf der letzten Sitzung des Arbeitsausschusses Wach- und Sicherheitsdienstleistungen beim DIN Deutsches Institut für Normung wurde Andreas Burgdorf, Prokurist der Pond Security Service GmbH in Erlensee, zum Obmann gewählt. "Für uns ist es von großer Bedeutung, dass sich mit Andreas Burgdorf ein erfahrener ehrenamtlicher Vertreter aus der privaten Sicherheitswirtschaft zum Vorsitzenden dieses Ausschusses hat wählen lassen", sagte der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok. Burgdorf verfüge bereits über Erfahrungen im Zusammenhang mit der Erarbeitung der Norm für Luftsicherheit. Mit der Übernahme der Aufgabe als Obmann trete er erstmalig in ein herausgehobenes Amt der Sicherheitswirtschaft ein und beabsichtige, dieses mit vollem Engagement zu füllen.

Normungsarbeit erlangt seit über einem Jahrzehnt eine immer größere Bedeutung für die Sicherheitswirtschaft. Im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen existieren inzwischen drei Normen. Die DIN 77200 Sicherungsdienstleistungen enthält Anforderungen an die Organisation und Leistungsfähigkeit von Sicherheitsunternehmen. Die DIN EN 15602 Sicherheitsdienstleister/Sicherungsdienstleister ist die erste europäische Norm und definiert die wichtigsten Begriffe der Sicherheitsbranche. Und vor wenigen Tagen wurde mit der DIN EN 16082 die erste europäische Norm für Flughafen- und Luftsicherheitsdienstleistungen vorgelegt.

Auf Vorschlag des BDSW wird es unter Leitung von Andreas Burgdorf eine der Hauptaufgaben des Arbeitskreises sein, die DIN 77200 zu überarbeiten und weiter zu entwickeln. Vor allem, so Olschok, wolle man die Vorschläge der Innenministerkonferenz aufgreifen. Diese habe in ihrem Programm Innere Sicherheit eine verbindliche Zertifizierung von privaten Sicherheitsdiensten gefordert. Eine Verwirrung der Marktteilnehmer durch unterschiedliche oder gar neue Normen solle vermieden werden. Deshalb schlage der BDSW vor, die DIN 77200 zu einer eigenständigen Norm für private Sicherheitsdienste weiter zu entwickeln und eine Konformitätsbewertung ("Zertifizierung") vorzunehmen. Um den Anforderungen der Innenministerkonferenz zu genügen, müsse jedoch eine qualitative und inhaltliche Erweiterung der bisherigen DIN 77200 vorgenommen werden. Deshalb sei eine Mitarbeit durch Innenbehörden bzw. Polizei dringend geboten. Ein Vertreter des Bundesinnenministeriums habe bereits an der ersten Sitzung teilgenommen.

Außerdem werde von BDSW und BDGW Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste vorgeschlagen, den Bereich Geld und Wert aus der DIN 77200 ganz herauszunehmen und eine eigenständige Norm für Geld- und Wertdienste zu erarbeiten. Über beide Vorschläge werde auf der nächsten Sitzung im März 2012 entschieden.

Mit dem ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder, so Olschok, sei der BDSW in der Lage, aktiv an Standards für die gesamte Sicherheitswirtschaft konstruktiv mitzuarbeiten.
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