Siegloch: "Flughafen Köln/Bonn zu wichtig für Wahlkampfmanöver!"

BDL kritisiert NRW-Kabinettsbeschluss zum Nachtflugverbot in Köln/Bonn

(PresseBox) ( Berlin, )
"Dieser Kabinettsbeschluss ist eine Fehlentscheidung. Hier geht es Parteien offenbar darum, die Landtagswahl in knapp vier Wochen zu gewinnen. Es geht ihnen nicht darum, für die Menschen und die Unternehmen dieser Region verantwortlich vorzusorgen", erklärte BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch am Dienstag in Berlin.

Er kritisierte das zuvor von der Landesregierung beschlossene Vorhaben, die erst vier Jahre alte und bis 2030 gültige Betriebsgenehmigung des Flughafens teilweise zu widerrufen, um Nachtflüge in Köln/Bonn zu verbieten.

Betriebsgenehmigungen für Flughäfen seien aus gutem Grund langfristig angelegt, betonte Siegloch. "Wenn diese Genehmigung jetzt wieder umgestoßen wird, geht jede Planungssicherheit verloren. Ohne Planungssicherheit kann Wirtschaft aber nicht funktionieren und erst recht nicht im harten internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig sein", erklärte er.

"Die nordrhein-westfälische Landesregierung spielt den ausländischen Konkurrenten der deutschen Luftfahrt in die Hände: Mit ihrem Vorhaben schädigt sie die Produktivität der in Köln/Bonn stationierten, vorrangig deutschen Fluggesellschaften massiv. Das ist Aufwind für die Fluggesellschaften im Ausland, die an ihren Standorten keine Nachtflugverbote haben", sagte Siegloch.

"Darunter leidet nicht nur die deutsche Luftfahrt. Genauso leiden alle Unternehmen und Arbeitnehmer, die auf diesen Flughafen angewiesen sind", sagte Siegloch. "Über die Zukunft des Flughafens Köln/Bonn darf nicht in Wahlkampfmanövern beschlossen werden. Dazu ist er zu wichtig für die Menschen in Nordrhein-Westfalen - für ihre wirtschaftliche Zukunft, ihre Jobs, ihre Mobilität", appellierte Siegloch.
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