BAI begrüßt Positionierung der Bundesbank zur verpflichtenden Unterlegung von Staatsanleihen mit regulatorischem Eigenkapital

(PresseBox) ( Bonn, )
Die Klarstellung der Deutschen Bundesbank, dass eine ein-seitige Bevorzugung von Staatsanleihen, für die Finanzinstitute kein Eigenkapital vorhalten müssen, eine kontraproduktive Diskriminierung anderer Anlageklassen bedeutet, war aus Sicht des Bundesverbands Alternative Investments e.V. (BAI) überfällig.

Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI, stellt hierzu fest: "Bereits vor mehre-ren Jahren haben wir darauf hingewiesen, dass Staatsanleihen keineswegs eine risikolose Anlage darstellen und Investoren darüber hinaus die Möglichkeit gege-ben werden muss, alternative Anlagen diskriminierungsfrei zu erwerben und zu halten." Wenn der Staat als Schuldner weiterhin bevorzugt wird, führt das zu ei-ner verstärkten Abhängigkeit in der Beziehung Bank/Staat und zu einer Verzer-rung der Preise für Schuldtitel. "Investoren sollten in Abhängigkeit ihrer Risi-kostruktur gleichberechtigt Zugang zu Liquidität und Alternativen Investments wie Hedgefonds, Private Equity oder Infrastruktur haben", so Dornseifer.

Deshalb ist jetzt der Regulierer gefordert, die Ungleichbehandlung anzugehen und die einschlägigen Regelwerke wie Basel III oder Solvency II entsprechend zu korrigieren. Der BAI tritt darüber hinaus weiterhin dafür ein, dass eine Eigen-kapitalunterlegung von Anlagen in Hedgefonds, Private Equity oder Infrastruktur von 49%, wie sie Solvency II für Versicherungsunternehmen derzeit vorsieht, herabgesetzt wird, da sie nicht dem tatsächlichen Risikoprofil entspricht.

Informationen zum Verband und seinen Mitgliedern können der Homepage des Verbandes unter www.bvai.de entnommen werden.
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