Datenbrillen, vernetzte Pflegemobile und smarte OP's - das ist eHealth made in Germany

Berlin, (PresseBox) - Fortschrittliche telemedizinische Lösungen entwickeln, um die medizinische und pflegerische Versorgung von Patienten und Senioren zu verbessern ist das Ziel des neuen Kooperationsnetzwerks TELEsKoP (Telemedizin entlang der Klinischen Prozesskette).

TELEsKoP wird über das Zentrale Innovationsprogram Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Derzeit arbeiten 18 Netzwerkpartner aus Industrie und Forschung daran, neuartige eHealth Produkte und Prozesse zu entwickeln.    

‚Kompetent vernetzen‘ ist das Credo bei TELEsKoP - nicht nur für die neuen Produkte und Prozesse, sondern auch zwischen den einzelnen Netzwerkpartnern. „Alle Beteiligten profitieren von Synergien und dem regen Austausch innerhalb des Netzwerks“ kommentiert Dr. Thomas Nachreiner, Projektmanager bei der Aachener MedLife GmbH und verantwortlich für das Netzwerkprojekt. „Unser Verbund mit regelmäßigen Treffen und Workshops bildet eine Art Think Tank für innovative Ideen“. Mitdenker werden gerne aufgenommen: Das Netzwerk ist offen für alle Akteure aus Medizin, Lebenswissenschaften, IT und Technik. Sie können ihre kreativen Projektideen einbringen und fördern lassen.

Der Blick in die Zukunft ist spannend. Die Entwicklungsschwerpunkte liegen zunächst in vier Bereichen. Smarte IT-Lösungen für den reibungslosen Ablauf von OP-Prozessen und die interdisziplinäre Kommunikation sollen zukünftig die Organisation und Durchführung von stationären Eingriffen optimieren und kostengünstiger gestalten. Beschleunigte Logistikprozesse im Medikamentenmanagement sollen die Organisationseffizienz und Patientenzufriedenheit ebenso stärken, wie eine barrierefreie Verfügbarkeit von Behandlungsdaten, zum Beispiel in der Pflege. Außerdem wird an Lösungen gearbeitet, die leitlinienkonforme Behandlung von Patienten zu vereinfachen. Datenbrillen, mobile Apps, in Kleidung integrierte und vernetzte Messgeräte oder auch personalisierte Gesundheitslösungen werden dabei eine Rolle spielen.

Einige Projektideen werden aktuell bereits ausgearbeitet. So soll beispielsweise ein portables, medizinisches Koffersystem entwickelt werden, das die ambulante ärztliche und pflegerische Versorgung optimiert.

Weiterführende Informationen finden Sie unter http://www.teleskop-net.de.

Über ZIM-Netzwerk TELEsKoP:

Seit dem Start am 01.02.2017 bündeln Partner aus Industrie und Forschung ihre Kompetenzen im TELEsKoP-Netzwerk, um fortschrittliche eHealth-Lösungen zu schaffen. Gemeinsam entwickeln sie Produkt- und Prozessinnovationen für eine verbesserte Patientenversorgung von der Präklinik über die Klinik bis hin zur ambulanten Versorgung. Gefördert wird das Netzwerk über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das Management des TELEsKoP-Netzwerks wird von der MedLife GmbH in Aachen ausgeführt.

Über MedLife GmbH:

Die MedLife GmbH wurde 2003 als akm Innovationsmanagement GmbH gegründet und hat sich als Dienstleister für die Bereiche Clustermanagement und Förderprojektmanagement in der Aachener Region etabliert. Die MedLife GmbH bietet Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmens- und Innovationsberatung für Unternehmen und Start-Ups in der Life Science-Branche an. Bereits seit 13 Jahren arbeitet MedLife als Dienstleister und Moderator für die regionale Technologie- und Innovationsförderung. Sie ist erster Ansprechpartner für junge und innovative Firmen und Partner für bereits etablierte Unternehmen. Die MedLife GmbH hat eine Vielzahl von Technologieprojekten in Unternehmen und Forschungseinrichtungen begleitet. Zu nennen sind hier sowohl Großforschungsprojekte auf Landesebene (z.B. in.nrw und ForSatum) und auf Bundesebene (OrthoMIT), als auch das Begleiten kleinerer Konsortien in Bundes- (KMU-innovativ) und Landeswettbewerben (Ziel2). Das vielfältige Portfolio der MedLife GmbH für junge, technologieorientierte Unternehmen reicht vom Vermitteln von Kooperationspartnern in der Industrie über das Initiieren individueller Gründungsberatung bis hin zum Unterstützen beim Innovationsmanagement und dem Aufbau von F&E-Konsortien.  

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