Erneuerbare Energien: Chancen für Export und Klimaschutz

Das BMWA auf der Messe "Energy 2005" in Long Beach (USA)

(PresseBox) ( Berlin, )
Im Bereich der regenerativen Energien gehört Deutschland - auch dank sehr guter Förderinstrumente - technologisch zu den Spitzenreitern weltweit. Doch das Exportpotential der Produkte "Made in Germany" wird derzeit noch nicht voll ausgeschöpft. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) geförderten Messebeteiligungen deutscher Unternehmen sind eines von mehreren Instrumenten, die Exportquote zu steigern.
Energy 2005

Am 14. August hat in Long Beach, USA die Messe "Energy 2005" begonnen. Sie ist ein Beispiel für die Beteiligungen des BMWA im Rahmen der "Exportinitiative Erneuerbare Energien". 1500 Spezialisten aus den Bereichen, Energietechnologie, Energiewirtschaft und Energiepolitik treffen sich zu einer der großen Kongressmessen der Branche. In über 200 Workshops, Vorträgen und Seminaren werden aktuelle Frage und Möglichkeiten der Energiewirtschaft diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und neue Lösungen vorgestellt. Messebegleitend sorgen rund 100 Aussteller für Einblicke in neue technologische Entwicklungen. Einen Schwerpunkt der Agenda bilden die erneuerbaren Energien. Unter dem Titel "Renewables - Endless Energy" widmet sich ein eigener Themenblock den aktuellen Entwicklungen, Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten. Das BMWA ist hier mit einem Gemeinschaftsstand vertreten und ermöglicht deutschen Firmen, sich auf der Messe zu präsentieren und Kontakte zum amerikanischen Markt zu knüpfen.

Auslandsmessen: Kontaktmöglichkeiten für die deutsche Energiewirtschaft

Wie im Falle der "Energy 2005" bietet das BMWA deutschen Unternehmen Messebeteilungen für eine ganze Reihe von branchenspezifischen Veranstaltungen an. Im Rahmen des Sonderprogramms "Exportinitiative Erneuerbare Energien 2005 und 2006" können interessierte Teilnehmer aus dem Bereich der erneuerbaren Energien auf die fachlichen und organisatorischen Ressourcen des Ministeriums in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie Agentur (dena) zurückgreifen, um sich und ihre Produkte auf den Auslandsmärkten zu präsentieren, Geschäftsfelder zu sondieren und Kontakte zu knüpfen.

Konkret besteht die Förderung in der Teilnahme an einem deutschen Gemeinschaftsstand, dessen technisch-organisatorische Abwicklung über so genannte Messedurchführungsgesellschaften erfolgt. Diese sorgen für Aufbau und Präsentation des Standes, die messespezifischen Serviceleistungen und ein Rahmenprogramm, dass das Zielpublikum über die Leistungsfähigkeit deutscher Energietechnologien informiert.

Die Unternehmen profitieren neben den günstigen Teilnahmekonditionen auch von den angebotenen Marketingmaßnahmen. Das Marketing beinhaltet u.a. die Bewerbung des Messestandes im Rahmen des Internetauftritts www.german-renewable-energy.com, und darüber hinaus durch Anzeigenschaltungen und Direct Mailing.

Der Rahmen: Die "Exportinitiative Erneuerbare Energien"

Die Messebeteiligungen sind nur ein Element im Maßnahmenbündel der "Exportinitiative". Diese wurde im Sommer 2002 vom Bundestag ins Leben gerufen, die dena mit dem Aufbau und der Umsetzung betreut. Federführendes Ressort seitens der Bundesregierung ist das BMWA, aus dessen Haushaltstitel auch die Finanzierung erfolgt. Ziel ist es, deutsche Produkte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien fest auf dem Weltmarkt zu verankern und die Exportquote der Branche nachhaltig zu erhöhen.

Das BMWA unterstützt mit der "Exportinitiative Erneuerbare Energien" den Export von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien. Zur Erschließung neuer Absatz-, Bezugs-, Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten werden insbesondere Maßnahmen zur Information und Beratung sowie zur Kontaktaufnahme mit ausländischen Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche gefördert. Hierzu zählen Symposien, Seminare, Workshops, Kontaktbörsen und Infostände im Rahmen von Messeveranstaltungen ebenso wie ausgewählte Delegationsreisen ins Ausland oder Kooperationsveranstaltungen mit ausländischen Unternehmen in Deutschland.

Zielgruppe der Förderung sind Hersteller bzw. Anbieter von Anlagen und Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website der Initiative unter www.exportinitiative.de.
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