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Pressemitteilung BoxID: 236113 (Bundesleitung des dbb beamtenbund und tarifunion)
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Frank Stöhr: "Am öffentlichen Dienst wurde genug gespart - 8 Prozent mehr sind gerecht!"

Warnstreiks und Demonstrationen der Landesbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Die Welle von Warnstreiks und Protestaktionen, mit denen die Gewerkschaften seit Unterbrechung der Tarifverhandlungen für die im Landesdienst Beschäftigten am 26. Januar bundesweit den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) verstärken, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, hat am Mittwoch Mittag auch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt erreicht.

Mehr als 5000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in NRW bekräftigten am 4. Februar mit einer Großdemonstration in der Düsseldorfer Innenstadt ihre Forderung nach acht Prozent, mindestens aber 200 Euro Gehalt monatlich mehr. "Unsere Forderung ist gerecht. 8 Prozent sind nicht zu viel verlangt", stellte Frank Stöhr klar, der die in der dbb tarifunion vereinigten Gewerkschaften auch in der dritten Tarifrunde als Verhandlungsführer vertreten wird. "Ich weiß, dass ihr jeden Cent davon wert seid und wie ich wisst auch ihr, dass der öffentliche Dienst der zuverlässigste Basisdienstleister im ganzen Land ist", rief der Chef der dbb tarifunion den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Protestaktion zu, von denen viele ihre Arbeitsplätze in Behörden und Verwaltungen verlassen hatten um sich an Warnstreiks zu beteiligen.

"Am 14. und 15. Februar geht's in die nächste Runde. Wir erwarten dann endlich ein seriöses Angebot", stellte Stöhr klar Den NRW-Finanzminister, vor dessen Amtssitz sich die Teilnehmer der Kundgebung versammelt hatten und der im Schulterschluss mit dem TdL-Verhandlungsführer Hartmut Möllring ein tragfähiges Angebot der Arbeitgeberseite bisher verweigert hatte, warnte Stöhr: "Herr Linssen, wo wir heute noch Warnstreiken, können wir morgen auch in den Vollstreik gehen, wo wir heute schon 5000 sind, werden wir morgen noch viel mehr sein. Machen Sie endlich ein Angebot!"

Weitere Informationen unter http://www.tarifunion.dbb.de/ek_runde_2009/index.html