VSOU fordert deutlich die Stärkung der konservativen Orthopädie

Lotz warnt vor Lücken in der Weiterbildung

(PresseBox) ( Dortmund, )
Die diesjährige Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) begibt sich 2013 bewusst in das Spannungsfeld zwischen ärztlicher Freiberuflichkeit, Forschung, Politik, Wirtschaft und Sozialgefüge. Kongresspräsident Dr. med. Hermann Locher lädt mit dem Kongressprogramm zu einem Blick über die Fachgrenzen hinaus ein und setzt dabei gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Leistung seines Faches bei den klassischen Volkskrankheiten wie Low Back Pain und Arthrose: "Die Wirbelsäule als das größte Bewegungsorgan gehört zentral in das Fach des Orthopäden und sollte nicht dem Radiologen, Neurochirurgen oder angrenzenden Heilberufen überlassen werden", so Locher auf der gut besuchten Eröffnungspressekonferenz.

BIV-OT-Präsident Klaus-Jürgen Lotz forderte gemeinsame Anstrengungen zur Stärkung der Weiterbildung der Fachärzte. Wertvolles Wissen der konservativen Orthopädie würde nicht mehr gelehrt, effiziente Kompetenzen nicht mehr vermittelt und ginge ohne entsprechende Maßnahmen in den nächsten Jahren für zukünftige Ärztegenerationen verloren. Lotz war sich mit seinen Vorrednern einig, dass auch die Politik gefragt sei, die entsprechende Rahmendbedingungen der Weiterbildung schaffen müsse.

Ganz im Zeichen der gemeinsamen Stärkung der konservativen Orthopädie widmet der VSOU in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und der Initiative '93 dieses Jahr erstmals der Konservativ-Technischen Orthopädie einen eigenen Schwerpunkttag.
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