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Pressemitteilung BoxID: 228476 (Bundesagentur für Arbeit)
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Geringste Arbeitslosigkeit seit 1991

279.573 arbeitslose Frauen und Männer im Jahresdurchschnitt 2008 in Sachsen

(PresseBox) (Nürnberg, ) 2008 waren in Sachsen im Jahresdurchschnitt 279.573 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet - so wenig, wie noch nie seit 1991.

Im Vergleich zu 2007 sank die Zahl der Arbeitslosen um 43.248 (13,4 Prozent). Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2008 bei 12,8 Prozent (2007: 14,7 Prozent). Mit 320.354 Arbeitslosen lag die Zahl im Januar am höchsten, während im Oktober mit 248.467 arbeitslosen Frauen und Männern die geringste Arbeitslosigkeit zu verzeichnen war.

Im vergangenen Jahr haben sich im Bereich der Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) 588.770 Frauen und Männer aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet. 260.390 von ihnen nahmen eine Erwerbstätigkeit auf. Darüber hinaus meldeten sich 116.020 Sachsen aus der Arbeitslosigkeit in eine Aus- oder Weiterbildung ab.

"Die Arbeitslosigkeit ist in Sachsen im vergangenen Jahr noch einmal deutlich zurückgegangen. Mit knapp 280.000 arbeitslosen Frauen und Männern liegen wir seit 13 Jahren im Jahresdurchschnitt wieder unter der Grenze von 300.000 und können die geringste Arbeitslosenzahl seit 1991 vermelden", bilanziert Karl-Peter Fuß, Chef der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA), den Arbeitsmarkt 2008.

Fuß führt zwei Hauptgründe für den deutlichen Rückgang an: "Die konjunkturelle Entwicklung der letzten Jahre hat für Beschäftigung gesorgt. Die Unternehmen hatten volle Auftragsbücher und haben eingestellt. Vor allem Fachkräfte waren gesucht. Besonders hoch war die Nachfrage in den Metall- und Elektroberufen und bei Ingenieuren. Andererseits ist ein Teil des Rückganges auch auf die demografische Entwicklung zurückzuführen. Altersbedingt scheiden immer mehr Menschen aus dem Erwerbsleben aus und immer weniger Berufsanfänger folgen nach."

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