BUND weist Vorwürfe aus Wirtschaft und Politik zurück / Geplantes Kraftwerk Ensdorf ist schlecht fürs Saarland / Letztes Aufbäumen vor dem Kraftwerks-Aus?!

Saarbrücken, (PresseBox) - Der BUND Saar kritisiert die jüngsten Äußerungen von VSU-Präsident Walter Koch und CDU-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Schreier zum geplanten Kraftwerk in Ensdorf. Vorwürfe und Warnungen, die auch in Richtung der Umweltverbände gehen, werden zurückgewiesen.

VSU-Präsident Koch hat dem Widerstand gegen das Kraftwerk vorgeworfen, mit ihrem Protest die Zukunft des Saarlandes zu verspielen. CDU-Fraktionschef Jürgen Schreier warnt derweilen vor dem Bau eines neuen Blocks im Atomkraftwerk Cattenom. Und RWE Power beharrt auf dem Bau eines Großkraftwerkes und droht mit dem Ausstieg aus dem Kraftwerksprojekt.

"Für uns hören sich die jüngsten Äußerungen aus Politik und Wirtschaft an wie das berühmte Pfeifen im Walde. Mit teils haarsträubenden Äußerungen und plumper Panikmache wird versucht ein Projekt schön zu reden, wo nichts mehr schön zu reden ist. Wir haben den Eindruck, dass es sich (hoffentlich) um ein letztes Aufbäumen von Politik und Wirtschaft handelt, das Mega-Kraftwerk in Ensdorf zu retten", so Christoph Hassel, Stellv. Landesvorsitzender des BUND Saar.

Nach Ansicht des BUND Saar stellt das geplante Großkraftwerk in Ensdorf eine grundlegend falsche infrastrukturelle Weichenstellung nicht nur für das Saarland dar und verhindert eine wirklich zukunftsfähige Energieversorgung, die auf dezentrale Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), die erneuerbaren Energien und Energieeffizienz setzt, was auch in viel höherem Maße neue Arbeitsplätze schaffen wird.

"Die CDU-Landesregierung und auch die Wirtschaft sollten endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das Megakraftwerk Ensdorf nicht wollen. Sie lehnen es ab, weil sie merken, dass es nicht vereinbar mit dem überall propagierten Klimaschutz und schlecht für das Saarland ist. Wir hoffen, dass RWE Ihre Drohungen wahr macht und sich von dem Projekt zurückzieht. Je eher, desto besser für das Saarland. Ein Rückzug würde den Weg freimachen für eine zukunftsfähige Energieversorgung", so Hassel abschließend.

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