Wenig Wind - trotzdem gute Dividende: Energie-Genossenschaft BürgerWIND Westfalen eG trotzt dem Wetter

Lichtenau, (PresseBox) - Eine rundum harmonische Genossenschaftsversammlung haben jetzt 160 Energie-Genossen in der Wewelsburger Schützenhalle erlebt. Dabei bot die erste Nachricht von Vorstandsmitglied Catharina Hoff eigentlich keinen Grund zur Freude. Denn das Jahr 2016 war ein sogenanntes 83 %-Windjahr – es war schlicht weniger windig, als im langjährigen Durchschnitt.

Die Genossenschaft konnte also zum Beispiel mit ihren 2 eigenen Windkraftanlagen in Haaren-Leiberg (Bad Wünnenberg) und Huser Klee (Lichtenau), als auch mit ihren Beteiligungen an 11 Windparks weniger Erlöse generieren, als erhofft.

Trotzdem konnten Aufsichtsrat und Vorstand vorschlagen, den 1125 Mitgliedern der BürgerWIND Westfalen EG eine 5-prozentige Dividende auszuzahlen. „Wir sind trotz des schlechten Windjahres in der Lage, für 2016 rund 1 Million € an Menschen vorrangig in unserer Region auszuschütten", freute sich Vorstandsmitglied Friedbert Agethen.

Er konnte auch besonders gute Zahlen bezüglich der Verfügbarkeit der Windkraftanlagen präsentieren. Im Schnitt waren die Maschinen zu 99 % produktionsbereit. Auch die im letzten Jahr noch kritisierten Zwangsabschaltungen der Anlagen durch Netzbetreiber sind im Jahr 2016 stark zurückgegangen, was die Genossen sichtlich erfreut zur Kenntnis nahmen.

Die BürgerWIND Westfalen eG hat mit ihrem Genossenschaftskapital von knapp 21 Millionen Euro allein im letzten Jahr die Ökostrom-Produktion für 13.000 Durchschnittshaushalte ermöglicht. Dadurch wurden der Abbau und die Verbrennung von 56.000 Tonnen Braunkohle vermieden. Das entspricht einem Zug mit 1400 Waggons voll mit Kohle.

Aufsichtsratsvorsitzender Hubert Böddeker, der bei der Jahreshauptversammlung einstimmig für drei weitere Jahre im Amt bestätigt wurde, sprach von einer bestens aufgestellten Genossenschaft, auch die Prüfung der Bücher durch die Behörden sei wieder völlig problemlos verlaufen. Böddeker erklärte: „Man merkt, wir sind im sechsten Jahr unseres Bestehens ein bestens eingeschwungenes Team." Er bedankte sich bei seinen Aufsichtsratskollegen Thomas Tölle und Peter Gödde, als auch bei den Vorständen Catharina Hoff, Friedbert Agethen und Martin Risse für die ehrenamtlich geleistete Arbeit.

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