Maschinenbaureport: Produktionsverlagerung ins Ausland kostet Know-how

50 Prozent der deutschen Industrie sehen Auslagerung der Produktion als mögliches Risiko

Gevelsberg, (PresseBox) - Die Fertigung von hoch spezialisierten Bauteilen gehört zu den deutschen Paradedisziplinen und sichert auch langfristig die Zukunft des Maschinenbaus. Dessen sind sich knapp die Hälfte der im Rahmen des BüMi-Maschinenbaureports auf der Hannovermesse befragten Fach- und Führungskräfte sicher. Nur 18 Prozent der Befragten meinen, dass in diesem Segment ausländische Betriebe konkurrieren können. Umso kritischer wird die Verlagerung der Produktion ins Ausland betrachtet. 46 Prozent sehen darin einen großen Fehler, den es zu vermeiden gilt. "Der Maschinenbau ist im Wandel, und vor allem in spezialisierter Produktion anspruchsvoller Bauteile und gruppen liegt auch zukünftig die Stärke hier in Deutschland", erklärt Frank Mittag, Geschäftsführer von Präzisionszerspaner BüMi. "Wenn wir in unserem Lande nicht hohe Qualitätsstandards und die dazu notwendigen Innovationen entwickeln, werden wir unsere gute Position im internationalen Vergleich verlieren".

80 Jahre Tradition am deutschen Standort zeichnen das Unternehmen aus, Kunden aus vielen Branchen wie Transportwesen oder Baumaschinenbau vertrauen auf die Zulieferteile. Tradition ist jedoch nur durch kontinuierliche Weiterentwicklung möglich. Immerhin 42 Prozent der für den BüMi-Report befragten Personen sehen im Maschinenbau auch in Zukunft eine Säule der deutschen Wirtschaft. Umso wichtiger, dem unfreiwilligen Technologietransfer durch Innovation und Spezialisierung zu entkommen: 56 Prozent sieht darin die Chance für den deutschen Maschinenbau.

Auch Frank Mittag kann das bestätigen: "Für uns ist das höchste Qualitätsniveau bei der Fertigung Standard. Vom Kunden kommt die Vorgabe, wie das Werkstück am Ende aussehen soll, die Fachkenntnis für den Weg dahin bringen wir mit", so der BüMi-Chef. Produkte aus der Präzisionszerspanung können so nahtlos in den Produktionsprozess eingebunden werden. Flexibilität bei den Stückzahlen ist dabei wichtig - manch ein Auftrag bedarf nur eines einzigen Stückes, andere Kunden verlassen sich auf die gleichbleibend hochqualitative Serienfertigung. Die schlagkräftige Kombination von externer Lohnfertigung bei deutschen Spezialisten und interner Produktion ist ein Zukunftskonzept mit Hand und Fuß, da sind sich auch die Branchenexperten auf der Hannovermesse einig: für 58 Prozent ist diese Mischung sinnvoll.

BüMi (www.buemi.de) ist Spezialist für Präzisionszerspanung. Seit mehr als 80 Jahren nutzen Unternehmen wie Komatsu Mining GmbH, Bombardier Transportation, Terex Cranes oder Siemens das Knowhow von BüMi für die Herstellung von montagefertigen Bauteilen. Erfahrung, Qualität und Flexibilität zeichnen das Unternehmen mit Sitz in Gevelsberg aus. 50 Mitarbeiter arbeiten auf ca. 5.000 Quadratmetern Produktionsfläche an modernen Maschinen und fertigen Werkstücke in kleinen bis großen Stückzahlen und allen gewünschten Formen für Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Bahntechnik oder der Energieanlagenausrüstung.

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