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Deutsche Nachfrage nach erweiterten Identity and Access Management-Systemen ist höher als in den meisten anderen europäischen Ländern

Geschäftsführer und IT-Experten stimmen überein, dass lokales Identity and Access Management zunehmend durch IAM as-a-Service ergänzt wird

(PresseBox) (Darmstadt, ) Die wichtigsten Ergebnisse der Studie

- Die Umfrage "Digital Identities and the Open Business" unter 337 Managern und IT-Experten in acht europäischen Ländern zeigt, dass die Nachfrage von deutschen Unternehmen nach erweiterten Identity and Access Management-Systemen (IAM) höher ist als in den meisten anderen europäischen Ländern. IAM ermöglicht eine offene Interaktion zwischen einem Unternehmen und den IT-Anwendern, ganz gleich, ob es sich um Angestellte, Endkunden oder Mitarbeiter von Partnerunternehmen handelt.

- Das traditionelle lokale IAM wird zunehmend durch IAM as-a-Service (IAMaaS) ergänzt. 22 Prozent der deutschen Unternehmen setzen IAM ausschließlich lokal ein, 27 Prozent verlassen sich auf einen On-Demand-Service, und 29 Prozent nutzen ein Hybridmodell, das beide Versionen verwendet.

- Rund 22 Prozent der Firmen verwenden kein IAM. Das macht es sehr schwierig für diese Unternehmen, die offene Interaktion mit externen Anwendern genauso einfach zu verwalten wie ihre Mitbewerber.

- Der wachsende Einsatz von IAMaaS wird befördert durch gesunkene Kosten für die Verwaltung, die Implementierung und den Betrieb von IAM-Systemen sowie durch ihr Potenzial, die Produktivität der Angestellten zu erhöhen.

- Den vollständigen Bericht "Digital Identities and the Open Business" finden Sie unter http://bit.ly/VhTJiT.

CA Technologies (NASDAQ: CA) gibt heute die Ergebnisse einer neuen, europäischen Studie bekannt. Sie zeigt, dass die Nachfrage der deutschen Unternehmen nach einem erweiterten Identity and Access Management (IAM) höher ist als in nahezu jedem anderen europäischen Land. Rund 78 Prozent der deutschen Firmen nutzen bereits IAM, um Anwender zu authentifizieren und kennenzulernen. Der europäische Durchschnitt liegt im Vergleich dazu bei 70 Prozent. Nur die Länder auf der iberischen Halbinsel zeigen eine stärkere Nachfrage, dort verwenden 96 Prozent der Unternehmen IAM.

Deutsche Firmen wechseln zudem schnell zu IAM as-a-Service (IAMaaS). Dabei nutzen 27 Prozent der Unternehmen den reinen On-Demand-Service, das sind fünf Prozent mehr als der europäische Durchschnitt. Darüber hinaus verlassen sich 29 Prozent auf ein Hybridmodell, das einen Mix aus lokalen und On-Demand-Services umfasst, acht Prozent mehr als der europäische Durchschnitt. Bei 22 Prozent der deutschen Firmen ist jedoch überhaupt kein IAM-System eingerichtet. Das Fehlen von IAM macht es schwierig, zwischen einer Firma und ihren Anwendern die gleiche offene Interaktion wie ihre Mitbewerber aufzubauen.

Die neue Umfrage mit dem Titel "Digital Identities and the Open Business" wurde von dem Marktforschungsinstitut Quocirca im Auftrag von CA Technologies unter 337 Geschäftsführern und IT-Entscheidern in mittelständischen und großen Unternehmen durchgeführt. Sie stammen aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen und haben ihren Standort in Deutschland sowie Benelux, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Portugal, Skandinavien und Spanien.

"Diese richtungsweisende Studie unterstreicht die wachsende Bedeutung, die deutsche Unternehmen dem erweitertem IAM für die Vereinfachung von offenen Interaktionen zwischen einer Firma und ihren Anwendern beimessen", sagt Michael Neumayr, Director Solution Sales Security bei CA Technologies. "Die Fähigkeit, Anwender zu authentifizieren und zu verstehen wird immer wichtiger vor dem Hintergrund einer Entwicklung, bei der Firmen zunehmend online kommunizieren und auch ihre Geschäfte online abwickeln, Cloud-Services einführen und soziale Medien nutzen, um einzelne Personen zu identifizieren. Digitale Identitäten werden schließlich das Umsatzwachstum ankurbeln und eine höhere Produktivität fördern. Lassen Sie sich nicht täuschen: IAM hat sich von einem Security-Tool zu einer Geschäftsgrundlage für deutsche Unternehmen entwickelt."

Warum die Nachfrage nach erweitertem IAM in Deutschland so stark ausfällt

Die von CA Technologies in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Nachfrage nach erweiterten IAM-Systemen in Europa von 25 Prozent aller Unternehmen im Jahr 2009 bis 2013 um das Dreifache auf 70 Prozent gestiegen ist. Obwohl sie keine spezielle Wachstumsrate für Deutschland nennt, weist sie doch deutlich auf die Gründe hin, warum erweitertes IAM bei deutschen Unternehmen so beliebt ist, sei es lokal, in der Form von IAMaaS oder als Hybridmodell.

Die Untersuchung stellt fest, dass für 82 Prozent der deutschen Unternehmen die primäre und sekundäre Motivation für das Erschließen von Applikationen für externe Benutzer die direkte Interaktion mit den Endkunden ist - vier Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Ein erweitertes IAM stellt sicher, dass die Benutzer einen bequemen Zugriff auf die benötigten Ressourcen bekommen, und es ermöglicht den Firmen sichere und effiziente Transaktionen mit einer Vielzahl von Anwendern. Etwa 90 Prozent der deutschen Befragten stimmten der Aussage zu, dass IAM "sehr" oder "ziemlich" wichtig ist für das Management und die Durchsetzung von Zugriffsrichtlinien, und 84 Prozent sagten, dass IAM "sehr" oder "ziemlich" wichtig sei, um den Zugriff auf bestehende und neue Applikationen für externe Anwender zu vereinfachen. Darüber hinaus gaben 88 Prozent der Befragten an, es sei "richtig" oder "weitgehend richtig", dass vor dem Beginn einer Transaktion auf jeden Fall der Aufbau einer eindeutigen Identität erforderlich ist. Ein erweitertes IAM macht es möglich, dass sowohl der Zugriff auf cloud-basierte wie auf lokale Applikationen über eine einzige Identität kontrolliert wird.

Die 57 Prozent der deutschen Unternehmen, die Vorteile beim Einsatz von IAMaaS sehen, verweisen auf die verschiedenen Eigenschaften der Cloud-Variante. Gemäß der Studie glauben 47 Prozent, dass der cloud-basierte Service die Einbeziehung externer Anwender vereinfacht. 41 Prozent stimmen darin überein, dass IAMaaS die Verwaltungskosten senkt, und 35 Prozent sind sich einig, dass es die Einführung neuer Geschäftsprozesse erleichtert.

Das Hybridmodell ist eine beliebte Alternative und wird von 29 Prozent der deutschen Unternehmen verwendet - das liegt neun Prozent über dem europäischen Durchschnitt und ist mehr als in irgendeinem anderen Land. Die einzige Ausnahme bildet Italien, das auf einen Anteil von 31 Prozent kommt. Die hybride Variante bietet Firmen die Flexibilität, weiterhin mit der existierenden, älteren IAM- und Verzeichnis-Infrastruktur zu arbeiten und gleichzeitig die erweiterten Funktionen eines IAMaaS-Systems zu integrieren. Außerdem sind IAMaaS-Systeme bereits in viele Cloud-Applikationen wie Google Apps, Office 365 und WebEx integriert. Unternehmen können IAMaaS schnell und einfach zu einer bestehenden IAM-Anwendung vor Ort hinzufügen und vermeiden damit eine langsame und teure Neukonfiguration ihrer IT.

Die Studie lenkt jedoch die Aufmerksamkeit auch auf den Punkt, dass es beim Thema IAM zwischen der wirtschaftlichen und der Betrachtungsweise der IT eine gewisse Diskrepanz gibt. Obwohl IAM potenziell viele ökonomische Vorteile bietet - es vereinfacht die Akquise neuer Kunden, fördert die Geschäfte mit bestehenden Kunden und optimiert die Geschäftsprozesse - scheinen die IT-Abteilungen in Deutschland diese Aspekte nicht ausreichend hervorzuheben. In der Umfrage fokussierten sich die Befragten in erster Line auf die Vorteile für die IT: 84 Prozent sagten, es sei "richtig" oder "weitgehend richtig", dass ein effektives IAM notwendig ist, um die Ziele der IT in puncto Sicherheit zu erreichen und beispielsweise Benutzerkonten für alle Arten von Anwendern schnell anlegen und wieder löschen zu können. Dagegen gaben 57 Prozent an, es sei "richtig" oder "weitgehend richtig", dass "die Firma an unseren IAM-Systemen kein Interesse hat". Offensichtlich müssen sich die IT-Abteilungen starker auf den wirtschaftlichen Nutzen von IAM konzentrieren, um zukünftige Investitionen in IAM-Projekte sicherzustellen.

"Die Frage für deutsche Unternehmen ist nicht, ob sie IAM benötigen. Die Frage lautet, wie lange sie ohne es überleben können", sagt Bob Tarzey, Analyst und Director, Quocirca. "Diese europäische Umfrage demonstriert, dass IAM - entweder vor Ort, On-Demand oder als Hybrid-Modell - die Verwendung eines breiten Spektrums verschiedener Identitätsquellen vereinfacht. Zudem sorgt es für eine ausgewogene Gewichtung der Erschließung von Applikationen für mobile und externe Anwender auf der einen Seite und der Sicherstellung des Schutzes von Anwendungen und Daten auf der anderen."

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CA Technologies (NASDAQ: CA) bietet IT-Management-Lösungen, die Kunden dabei helfen, ihre komplexen IT-Umgebungen zu verwalten und zu sichern und agile Business Services zu liefern. Unternehmen wählen die Software und SaaS-Lösungen von CA Technologies, um Innovation zu beschleunigen, die Infrastruktur zu transformieren und um Daten und Identitäten zu sichern - und das sowohl im Rechenzentrum als auch in der Cloud. Weitere Informationen finden Sie unter www.ca.com/de. Folgen Sie unserem deutschsprachigen Twitterfeed unter www.twitter.com/CA_D_A_CH.