Viel Betrieb auf der ersten BREKO-Breitbandmesse

Über 200 Teilnehmer aus der Telekommunikationsbranche trafen in Mainz zusammen und besuchten die erste Breitbandmesse des BREKO

Bonn / Mainz, (PresseBox) - Mit einer eigenen Messe-Veranstaltung startete der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) in einen heißen Herbst. Rund 200 Teilnehmer aus der Telekommunikations-Branche kamen in Mainz zusammen und besuchten den zweitägigen Event, der den Titel "B2B - konvergent - vielseitig" trug. Zahlreiche Referenten aus Politik und Wirtschaft präsentierten und thematisierten unterschiedliche Breitbandgeschäftsmodelle und zeigten mögliche Entwicklungs-Trends auf.

Während verschiedene Branchen-Experten am ersten Messetag deutlich machten, wie mobile Anwendungen die Geschäftsmodelle regionaler und kommunaler Anbieter sinnvoll ergänzen können, stand das Thema "Open Access" im Fokus des zweiten Tages. Dabei wurden alle Wertschöpfungsstufen des Breitbandausbaus auf Expertenpodien diskutiert und aufgezeigt, wie die beteiligten Unternehmen von Open-Access-Kooperationen profitieren können.

"Welche Chance haben regionalen Carrier in Zukunft, um auf dem Markt bestehen und wettbewerbsfähig zu bleiben? Die BREKO-Breitbandmesse, die wir zum ersten Mal ins Leben gerufen haben, sollte genau das aufzeigen. Dafür haben wir Experten aus den unterschiedlichen Disziplinen und das vielfältige Know-how aus dem Verband an Bord geholt", sagt Ralf Kleint, Präsident Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.

Die Referenten schenkten auch dem Thema "WI-FI" große Beachtung. Dabei wurde die Herausforderung diskutiert, in welchen Outdoor-Bereichen die regionalen Festnetzbetreiber Hotspots für schnelles Internet platzieren sollten, damit vor allem auch ländliche Regionen DSL-fähigen Netzzugang erhalten. BREKO-Vizepräsident Johannes Pruchnow unterstrich dabei, dass auch leistungsstarke Mobilfunklösungen auf eine gute Festnetzanbindung angewiesen sind. "Neue Anwendungen wie Multiscreen werden dazu führen, dass der Mobilfunk auch starke Datenmengendurchsetzung nutzt. Dafür werden ebenfalls starke Glasfaseranbindungen benötigt".

Die Messe war auch gleichzeitig Startschuss für die Markteinführung des neuen BREKO-Mobilfunkprodukts "BREKO macht mobil". Das Gemeinschafts-Projekt ist ein gelungenes Beispiel, um zu zeigen, wie erfolgreich BREKO-Unternehmen miteinander kooperieren können.

Die Breitbandmesse soll fortan jährlich stattfinden und sich als zentrale Ideen- und Kooperationsbörse der Glasfaserbranche etablieren "Der rege Zulauf, das hohe Interesse an den zahlreichen Ausstellern sowie die intensive Beteiligung an den Diskussionen haben uns gezeigt, dass der Mix aus Messe, Fachkonferenz und Networking ein vielversprechender Weg ist, um die Geschäftsmodelle für den Glasfaserausbau voranzutreiben", betont Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO.

BREKO - Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.

Der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Fest-netzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an.

Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infrastrukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die über 110 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die "weißen Flecken", mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2011 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der Entwicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de.

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