Open Access-Kooperationen nehmen Fahrt auf

Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) sieht sich in Open Access-Positionierung bestätigt

(PresseBox) ( Bonn / Berlin, )
Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) sieht Kooperationen zwischen Telekommunikationsanbietern bei Aufbau und Vermarktung hochleistungsfähiger Breitbandnetze auf einem guten Weg.

"Die im März vereinbarte Kooperation zwischen unseren Mitgliedsunternehmen EWE TEL und vitroconnect ist ein weiteres gutes Beispiel für Open Access", so BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. "Wir werden im Laufe des Jahres noch eine Reihe weiterer Open-Acces-Kooperationen anderer Unternehmen sehen." Der zwischen EWE TEL und vitroconnect geschlossene Rahmenvertrag sieht vor, dass vitroconnect einen Hochgeschwindigkeitszugang (Bitstream Access) zu den von EWE TEL aufgebauten Glasfaseranschlüssen (FTTC) erhält. Auf diese Weise können bis zu 200.000 Haushalte im Ausbaugebiet von EWE TEL mit Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s erreicht werden.

"Die Förderung von Open Access-Kooperationen und die Gestaltung der notwendigen Rahmenbedingungen sind zentrale Anliegen und Ziele des Verbandes", so BREKO-Präsident Ralf Kleint. "Wir sehen in diesen Modellen den Schlüssel für einen ebenso zügigen wie wettbewerblichen Aufbau einer hochleistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur in Deutschland, weil Investitionskosten reduziert und eine hohe Netzauslastung beschleunigt werden."

Zur Zeit werden im Markt vielfältige Modelle entwickelt, die von Ausbaukooperationen, einer Arbeitsteilung beim Aufbau und Betrieb von Glasfasernetzen bis hin zu Vertriebs- und Vermarktungskooperationen reichen. So verfolgen neben vitroconnect auch weitere BREKO-Mitglieder, wie zum Beispiel die mr.net group oder die QSC-Netzgesellschaft Plusnet das Geschäftsmodell einer Nachfragebündelung sowie netztechnischen, prozessualen und administrativen Integration und tragen so zu einer schnellen und guten Auslastung der neu entstehenden Glasfasernetze ihrer Kooperationspartner bei.

Der BREKO unterstützt die Entwicklung von Open-Access-Kooperationen in vielfältiger Weise. "Neben dem Einsatz für die Schaffung der notwendigen regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, unterstützen wir auch gerade neue Marktteilnehmer durch entsprechende Workshops, individuelle Beratung und die Organisation eines lebendigen Know-how-Austauschs in der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle und versuchen, die passenden Kooperationspartner zusammen zu bringen", erläutert Albers, wie die Open-Access-Philosophie im BREKO gelebt und praktisch umgesetzt wird.
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