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Pressemitteilung BoxID: 890963 (BREKO - Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.)
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Deutsche Glasfaser avanciert zum FTTH-Marktführer

(PresseBox) (Bonn, ) Das BREKO-Mitgliedsunternehmen Deutsche Glasfaser hat heute bekanntgegeben, dass es mit mehr als 180.000 Vertragskunden, die bereits mit einem FTTH-Anschluss bis direkt in die Wohnung angeschlossen worden sind oder deren Anschluss durch Verträge bereits fest vorgesehen ist, zum Marktführer in puncto direkte Glasfaseranschlüsse avanciert ist. Im ersten Quartal dieses Jahres soll zudem die „Schallmauer“ von 200.000 (FTTH-)Vertragskunden durchbrochen werden.

Daneben hat die Deutsche Glasfaser ihren Finanzierungsrahmen auf 650 Millionen Euro an Fremdkapital erhöhen können, so dass der aktuelle Geschäftsplan des Unternehmens eine Gesamtinvestition von 1,5 Milliarden Euro für die Versorgung von 1 Million Haushalten und Unternehmen vorsieht.

Der BREKO begrüßt das Engagement seines Mitglieds aus Borken, das mittlerweile in nahezu allen deutschen Flächenstaaten aktiv ist und ausschließlich auf direkte, reine Glasfaseranschlüsse setzt, ausdrücklich. „Die Marktentwicklung zeigt: Erfolgreiche Geschäftsmodelle für den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau sind gefunden. Auch der Finanzmarkt hat die Attraktivität des Glasfaserausbaus erkannt und beteiligt sich immer häufiger mit erheblichen Summen an Netzbetreibern. Hierfür ist die Deutsche Glasfaser das beste Beispiel“, sagt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers.

Hinzu kommt: Die Deutsche Glasfaser setzt auf Open Access. „Mit Open-Access-Kooperationen können Netzbetreiber die Auslastung ihrer eigenwirtschaftlich errichteten Glasfasernetze steigern und so deren Wirtschaftlichkeit erhöhen. Dadurch werden weitere Investitionen in den Glasfaserausbau angekurbelt und der eigenwirtschaftliche Ausbau im Wettbewerb vorangebracht“, unterstreicht Dr. Stephan Albers die Bedeutung des Themas für die Zukunft.

Damit Unternehmen wie das BREKO-Mitglied Deutsche Glasfaser künftig noch mehr zukunftssichere Glasfaseranschlüsse bis direkt in die Gebäude oder Wohnungen ausbauen können, appelliert der führende deutsche Glasfaserverband an die Politik, sich im anstehenden Koalitionsvertrag unmissverständlich auf die Festlegung eines eindeutigen Glasfaser-Infrastrukturziels, das deutlich über die nächste Legislaturperiode hinaus reicht, zu verständigen. Dr. Stephan Albers: „Die Politik muss sich auf nachhaltige, reine Glasfasernetze bis in alle Gebäude Deutschlands fokussieren. Für kupferbasierte Übergangslösungen wie (Super-) Vectoring darf es keinen Cent an Fördergeldern mehr geben. Nur so sorgen wir dafür, dass Deutschland den digitalen Anschluss nicht verpasst und die beste digitale Infrastruktur für weiteres Wachstum und Wohlstand erhält.“

Mit zukunftssicheren Glasfasernetzen, die bis in alle Gebäude Deutschlands reichen, erhält Deutschland eine zukunftssichere Basisinfrastruktur für die rasch fortschreitende Digitalisierung. Gleichzeitig wird durch die ultraschnelle Anbindung aller Mobilfunk-Basisstationen auch die optimale Voraussetzung für ein engmaschiges, hochleistungsfähiges 5G-Netz geschaffen, das die festnetzbasierten Glasfaseranschlüsse sinnvoll ergänzt.