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Pressemitteilung BoxID: 894351 (B.R.A.I.N. AG)
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BRAIN AG erweitert Patentschutz für einzigartige Geschmackszelltechnologie auf Europa

Gesündere Lebensmittel und Getränke

(PresseBox) (Zwingenberg, ) .
- Patentschutz für Technologie zur Entdeckung natürlicher Geschmacksstoffe für Lebensmittel und Getränke
- Forschungsaktivitäten zielen auf Fett-, Zucker- und Salzreduktion sowie Geschmacksverbesserungen

Die BRAIN AG hat vom Europäischen Patentamt (EPA) Patentschutz für neuartige Geschmackszelltechnologien erteilt bekommen (EP 2841565 B1 | Human taste cells capable of continuous proliferation). Die BRAIN AG hält damit Nutzungsrechte für die im Patent beschriebenen hoch-innovativen Screeningtechnologien für neue natürliche Geschmacksmodulatoren für die bedeutenden Märkte Europa und USA. Das europäische Patent wurde am 21. Februar 2018 erteilt und veröffentlicht. Das US-Patent war bereits im August 2016 erteilt worden.

Mithilfe von im Labor kultivierten Zellmodellen auf Basis von Zellen der menschlichen Zunge können BRAIN-Forscher neue Inhaltsstoffe für die Formulierung von kalorienreduzierten Lebensmitteln mit geringeren Anteilen von Zucker, Salz oder Fett in einem frühen Stadium der Stoffauswahl identifizieren. Die Technologie ermöglicht eine qualitativ zuverlässige und wesentlich schnellere Naturstoffbeprobung als mit Probanden eines Sensorikpanels. Der Durchsatz ist zudem unvergleichlich höher, und der Auswahlschritt kann durchgeführt werden, ohne die Naturstoffe zuvor Verträglichkeitsprüfungen zu unterziehen. Durch den geringen Materialbedarf ist es außerdem möglich, kleinste Mengen von Naturstoffen zu durchmustern.

Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN AG, sagt: „Wir haben unsere Technologie bereits erfolgreich in strategischen Industriepartnerschaften wie dem DOLCE-Programm zur Entwicklung natürlicher Zuckerersatzstoffe und Süßkraftverstärker angewendet. Die nun erlangte Erweiterung des Patentschutzes ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung und Vermarktung unserer Angebote für gesündere Nahrungsmittel an diverse Lebensmittelund Getränkeindustrien.“

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der BRAIN-Gruppe in der Produktkategorie „Bioaktive Naturstoffe“ zielen u.a. darauf ab, neue natürliche Inhaltsstoffe für verträglichere Nahrungsmittel ohne Qualitätsverluste hinsichtlich Geschmacks- oder Essempfinden bereitzustellen. BRAIN-Forscher widmen sich daher neben dem Zuckerersatz auch der Aufgabe, Salze und Fette in Lebensmitteln zu reduzieren, deren übermäßiger Konsum ebenfalls gesundheitliche Risiken birgt. Zusätzlich zielen ihre Aktivitäten auf die Abschwächung und Überdeckung des Fehlgeschmacks von kalorien- oder salzreduzierten Produkten, welcher bei der Reformulierung von Lebensmittelrezepten häufig als unerwünschter Nebeneffekt auftritt.

Im Rahmen der von der BRAIN AG koordinierten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützen strategischen Innovationsallianz „Natural Life Excellence Network 2020“ (NatLifE 2020) haben BRAIN und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im vergangenen Jahr den Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und dem Vorkommen von Karies, Parodontitis und Zahnverlust untersucht. Es zeigte sich, dass sich allein die global anfallenden Zahnbehandlungskosten wegen übermäßigem Zuckerverzehr auf jährlich 172 Milliarden US-Dollar aufsummieren.

Entsprechend gibt es auf politischer Ebene Initiativen wie NatLifE 2020, um die Entwicklung und Herstellung gesünderer Lebensmittel zu fördern. In anderen Ländern sind bereits Sonderabgaben auf hochkalorische Lebensmittel oder solche mit hohem Salzgehalt eingeführt worden. Zuletzt hat die britische Regierung angekündigt, im Laufe des Jahres 2018 eine „Zuckersteuer“ einzuführen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach gesünderen Lebensmitteln und natürlichen Inhaltstoffen, die das Geschmacksprofil verbessern, weiter ansteigen wird.

Weitere Informationen
- EPA | EP 2841565 B1: https://register.epo.org/application?number=EP13727056&tab=main 
- Wissenschaftliche Studie belegt hohe Zahnbehandlungskosten durch überhöhten Zuckerverzehr. Pressemitteilung, 15.08.2017 (https://www.brainbiotech. de/presse/20170815-Zahnbehandlungskosten-Zucker) 
- Globaler Getränkekonzern tritt DOLCE bei. Pressemitteilung, 12.07.2017 (https://www.brain-biotech.de/presse/globaler-getraenkekonzern-tritt-dolce-bei) 
- BRAIN erhält Schlüsselpatent in den Vereinigten Staaten. Pressemitteilung, 03.08.2016 (https://www.brain-biotech.de/presse/brain-erhaeltschluesselpatent- in-den-vereinigten-staaten)

Disclaimer

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und der BRAIN-Gruppe und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und der BRAIN-Gruppe können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

B.R.A.I.N. AG

Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG (BRAIN AG; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem "Werkzeugkasten der Natur" entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: "BioScience" und "BioIndustrial". Die Säule "BioScience" umfasst das zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule "BioIndustrial" umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN.

Weitere Informationen finden Sie unter www.brain-biotech.de.

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