Überzeugende Alternative

Kühlschmierstoffe steigern beim Zerspanen und Umformen die Leistungsfähigkeit der Maschinen / Dabei bieten die nichtwassermischbaren Kühlschmierstoffe einige Vorteile

(PresseBox) ( Hamburg, )
KÜHLSCHMIERSTOFFE verringern bei der Metallbearbeitung die Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück und reduzieren die Schneidkräfte. Die Folge: weniger Werkzeugverschleiß, also höhere Werkzeugstandzeiten, bessere Oberflächengüten des fertigen Werkstückes und ein geringerer Energiebedarf.

In den letzten Jahren ist ein Trend hin zu den nichtwassermischbaren Kühlschmierstoffen zu erkennen. Der Grund: Die Inhaltsstoffe in den wassermischbaren Produkten sind oft problematisch. Zudem ist der Serviceaufwand beim Kunden hoch. Im Gegensatz zu wassermischbaren Kühlschmierstoffen, die mit Wasser angemischt werden müssen und u. a. Emulgatoren, Biozide etc. enthalten, bestehen die gebrauchsfertigen nichtwassermischbaren Kühlschmierstoffe aus einem Grundöl (zum Beispiel Mineralöl, Hydrocracköl, Ester) und ausgewählten Additiven. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine hohe Schmierwirkung erwünscht ist. Dabei gibt es eine Reihe prozessspezifischer Schmierstoffe.

So spricht man bei den Schneidölen auch von Räum-, Tiefbohr- oder Fräsölen. Umformöle heißen Zieh-, Stanz- oder Kaltfließpressöle. Bei der Feinbearbeitung unterscheidet man zwischen Schleif- und Honölen.

Die Deutsche BP AG verfügt über ein hochleistungsfähiges und vielseitiges Sortiment von nichtwassermischbaren Kühlschmierstoffen. Dank modernster Technologie können viele Schneidöle prozessübergreifend - also multifunktionell - für unterschiedliche Zerspanprozesse eingesetzt werden.

HONEN UND FEINBEARBEITUNG

Castrol Hon- und Finish-Öle für die Feinstbearbeitung bieten ausgezeichnete Schmiereigenschaften für hohe und lang anhaltende Abtragsleistungen. Ihr hervorragendes Spülvermögen garantiert freibleibende Honsteine, saubere Maschinen, bestes Absetzverhalten und gute Filtrierbarkeit. Die Öle eignen sich für alle Arten von Honsteinen und Bindungen.

SCHLEIFEN

Schleifverfahren haben stark an Bedeutung gewonnen. Sie werden nicht nur zur Feinstbearbeitung nach der Grobzerspanung eingesetzt. Teile, die durch spanlose Umformung vorgefertigt wurden, werden mit großen Abtragsleistungen in einem Schleifvorgangauf das Endmaß fertig bearbeitet. Dies stellt höchste Anforderungen an die Kühlschmierstoffe. Castrol Schleiföle zeichnen sich durch hohe Abtragsleistung, gutes Spülvermögen, ausgezeichnete Filtrierbarkeit, geringe Schaumneigung und hervorragendes Absetzverhalten aus. Sie eignen sich für alle Arten von Schleifscheiben und Bindungsformen. Trotz niedriger Viskosität reduziert sich die Sprühnebelbildung auf ein Minimum.

BOHREN UND TIEFBOHREN

Bohren und Tiefbohren sind Bearbeitungsprozesse, die höchste Anforderungen an den Kühlschmierstoff stellen. Neben der Schmierung der Schneiden ist bei Tiefbohrverfahren auch die Schmierung der Stütz- und Führungsleisten entscheidend. Häufig finden in der Serienfertigung auf Bearbeitungszentren oder Transferstraßen nach dem Bohren noch weitere anspruchsvolle Verfahren wie das Reiben oder Gewindeschneiden statt. Diese Vielfalt an Bearbeitungsverfahren und Werkzeugen erfordert universell einsetzbare Öle.

RÄUMEN UND ZAHNRADFERTIGUNG

Räumen wird als Verfahren in der Großserienfertigung zur Herstellung von Innen- und Außenprofilen angewendet. Die Werkzeuge sind wegen ihrer Komplexität sehr teuer und erfordern Hochleistungsöle mit extremen Schmier- und Verschleißschutzeigenschaften. Daher gehören Räumöle zu den am höchsten additivierten Metallbearbeitungsölen. Wälzfräsen, Wälzstoßen und Wälzschaben sind Verfahren, die bei der Fertigung von Zahnrädern zur Anwendung kommen. Räumöle können grundsätzlich für diese Verfahren zum Einsatz kommen. Sie übertreffen allerdings häufig die an den Prozess gestellten Anforderungen.

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