Büromarkt München mit starkem erstem Quartal

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Büromarkt-Zahlen zum ersten Quartal 2013

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Mit einem Flächenumsatz von 154.000 Quadratmetern verbuchte der Münchener Büromarkt ein starkes erstes Quartal. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum konnte das Ergebnis um 19 Prozent gesteigert werden. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

"München gehört damit nicht nur zu den wenigen Standorten, die beim Umsatz zulegen konnten, sondern setzte sich auch erneut eindrucksvoll an die Spitze der großen deutschen Städte. Dazu beigetragen hat auch die Tatsache, dass in München, anders als im Vorjahr, bereits in den ersten drei Monaten des Jahres einige Großabschlüsse registriert werden konnten", erklärt Stefan Bauer, Geschäftsführer von BNP Paribas Real Estate GmbH und Münchener Niederlassungsleiter. Der Anteil der Größenklasse über 5.000 Quadratmeter liegt bei rund einem Drittel des Gesamtumsatzes (Vorjahr: knapp 14 %). Die Nachfrage richtete sich besonders auf das Stadtgebiet, wo etwa 80 Prozent des Resultats erzielt wurden. Den höchsten Anteil aller Büromarktzonen weist die City mit 22.000 Quadratmetern (14 %) auf, gefolgt von der Region Nord mit 15.000 Quadratmetern (10 %) und vom Cityrand Süd mit 13.500 Quadratmetern (9 %).

Im ersten Quartal 2013 haben drei Branchengruppen das Marktgeschehen maßgeblich beeinflusst. Auf dem ersten Platz liegen die in München traditionell starken Verwaltungen von Industrieunternehmen mit einem Anteil von knapp 24 Prozent, wozu unter anderem eine Großanmietung (16.000 m²) von BMW beigetragen hat. Nur knapp dahinter erreichen die Informations- und Kommunikationstechnologien rund 23 Prozent. Ebenfalls auf einen Podiumsplatz geschafft haben es die Beratungsgesellschaften, die 16 Prozent zum Ergebnis beigetragen haben. Alle übrigen Branchengruppen weisen deutlich weniger Flächenumsatz auf und verzeichnen Anteile im einstelligen Bereich. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die in München üblicherweise stark vertretenen Branchen auch im ersten Quartal 2013 zu den Umsatztreibern zählten.

Erwartungsgemäß hat der Leerstandsabbau in München angehalten. Im Jahresvergleich hat sich der Leerstand um 10 Prozent auf knapp 1,32 Millionen Quadratmeter verringert. Erfreulich ist vor allem, dass sich der Abbau in vielen Büromarktzonen vollzog. Mit einem Rückgang um fast 15 Prozent verlief die Entwicklung bei den modernen Leerständen noch deutlich dynamischer. Nur noch 335.000 Quadratmeter und damit etwa ein Viertel des Gesamtleerstands verfügt über eine moderne und von den Mietern bevorzugte Ausstattungsqualität. Die Leerstandsrate ist weiter rückläufig und liegt aktuell im gesamten Marktgebiet bei 6,6 Prozent und im Stadtgebiet bei 5,5 Prozent.

Die Flächen im Bau haben im Jahresvergleich um knapp 44 Prozent auf 481.000 Quadratmeter zugelegt. Für den Vermietungsmarkt stehen hiervon noch 180.000 Quadratmeter zur Verfügung, was einem Anstieg um 26 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht. Insgesamt stehen damit etwa 37 Prozent des Bauvolumens noch für Anmietungen bereit. Der Anstieg der Bautätigkeit ist auch als Reaktion der Projektentwickler auf das zunehmend knapper werdende Angebot vor allem an modernen Büroflächen zu interpretieren. Das Gesamtangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) ist allerdings noch einmal um 7 Prozent auf knapp 1,5 Millionen Quadratmeter gesunken.

Trotz der sehr guten Nachfrage in den vergangenen zwei Jahren und des sich weiter verringernden Flächenangebots zeigt sich die Spitzenmiete auch im ersten Quartal 2013 noch unverändert bei 33 Euro pro Quadratmeter. Erzielt wird sie nach wie vor im Teilmarkt City. Allerdings haben die jeweiligen Höchst- und Durchschnittsmieten in vielen Büromarktzonen, vor allem im City- und Cityrand-Bereich, teilweise recht deutlich angezogen. Hierin spiegelt sich auch der Wettbewerb um die modernen Flächen wider.

Ausblick: Erneuter Flächenumsatz von 700 Quadratmetern realistisch

"Der gute Auftakt dürfte sich aus heutiger Sicht, nicht zuletzt aufgrund der vorliegenden Gesuche, auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen. Vor diesem Hintergrund erscheint erneut ein Flächenumsatz um 700.000 Quadratmeter realistisch. Gleichzeitig dürften die Flächen im Bau weiter zunehmen und auf eine große Nachfrage treffen, sodass die noch verfügbaren Neubauflächen weiterhin knapp sein werden. Ob sich diese Entwicklung auch in einer steigenden Spitzenmiete ausdrücken wird, bleibt abzuwarten", sagt Stefan Bauer.
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