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Pressemitteilung BoxID: 586409 (BNP Paribas Real Estate Holding GmbH)
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Büromarkt Düsseldorf: Umsatz 2013 leicht über Vorjahr

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Büromarkt-Zahlen zum ersten Quartal 2013

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Mit einem Flächenumsatz von 72.000 Quadratmetern kann der Düsseldorfer Büromarkt das Vorjahresergebnis leicht steigern (+3 %) und einen guten Jahresauftakt vorweisen. Damit gehört Düsseldorf neben Hamburg und München zu den wenigen großen deutschen Bürostandorten, die im Vergleich zum ersten Quartal 2012 eine positive Entwicklung vermelden können. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

"Besonders rege war die Nachfrage in den kleineren und mittleren Flächensegmenten, während Großabschlüsse mit mehr als 5.000 Quadratmetern nahezu ausgeblieben sind", betont Christoph Meszelinsky, Düsseldorfer Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. Die Dominanz der zentralen Lagen zeigt sich im ersten Quartal deutlich: Mit über 97 Prozent des Umsatzes entfällt fast die gesamte Nachfrage auf das Stadtgebiet, hier ragen speziell die Bürozentren mit fast der Hälfte des Volumens (35.000 m²) heraus. In den peripheren Lagen konnten demgegenüber nur wenige Abschlüsse registriert werden. In der Summe kommen sie auf gerade einmal rund 2.000 Quadratmeter.

Die Verteilung des Flächenumsatzes auf die einzelnen Branchen war in den ersten drei Monaten des Jahres sehr ausgeglichen. Gleich sechs Branchen können zweistellige Anteile zum Ergebnis beitragen. Banken und Finanzdienstleister sichern sich, primär begünstigt durch wenige Großverträge, den ersten Rang (gut 18 %). Nur knapp dahinter folgen die sonstigen Dienstleistungen mit ebenfalls rund 18 Prozent. Auf dem dritten Platz liegen die Informations- und Kommunikationstechnologien gleichauf mit den Handelsunternehmen (jeweils gut 15 %). Darüber hinaus leisteten auch die Branchen Medien und Werbung sowie Beratungsgesellschaften mit fast 11 Prozent beziehungsweise über 10 Prozent nennenswerte Beiträge.

Der Leerstand ist nach dem höchsten Stand zum Ende des dritten Quartals 2011 nahezu kontinuierlich gesunken. Ende März 2013 stehen rund 1,06 Millionen Quadratmeter und damit gut 1 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung. Im Zuge von Umzügen in fertig gestellte Projekte war jedoch seit Jahresbeginn wie erwartet ein leichter Anstieg zu vermelden (+1,5 %). Rund 73 Prozent des gesamten beziehungsweise 81 Prozent des modernen Leerstands entfallen auf das Stadtgebiet. Mit einem umfangreicheren Angebot können insbesondere Düsseldorf Nord und der Seestern (beide 95.000 m²) sowie die Grafenberger Allee (85.500 m²) aufwarten. Die Leerstandsquote liegt bei 10,0 Prozent im Stadt- und 11,4 Prozent im Marktgebiet.

Durch die Fertigstellung mehrerer Projekte haben sich die Flächen im Bau binnen Jahresfrist auf 209.000 Quadratmeter reduziert (-16 %). Gleichzeitig wurden jedoch neue Projekte in Angriff genommen (im Zuge der hohen Nachfrage nach modernen Flächen auch auf spekulativer Basis), sodass die hiervon verfügbaren Flächen gegenüber dem Vorjahrjahreszeitraum gestiegen sind (auf 88.000 m², +22 %). Zum Jahreswechsel 2012/2013 war das Volumen noch etwas höher und ist bereits deutlich gesunken (-8 %), was die große Nachfrage bestätigt. Das gesamte verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) hält sich in etwa auf dem Vorjahresniveau und umfasst 1,14 Millionen Quadratmeter.

Die Fokussierung der Nachfrage auf moderne Flächen hat die Spitzenmiete auf ein neues Rekordniveau steigen lassen. Im Jahresverlauf ist sie zunächst auf 25 Euro pro Quadratmeter und zum Jahresende noch einmal auf den aktuellen Wert von 26 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Erzielt wird sie im CBD/Bankenviertel. Über alle Zonen betrachtet haben sich die Höchst- und Durchschnittsmieten differenziert entwickelt: Rückgängen in den peripheren Teilmärkten stehen zum Teil spürbare Steigerungen in den zentralen Lagen gegenüber.

"Aus heutiger Sicht dürfte sich die Marktdynamik im weiteren Jahresverlauf nicht wesentlich abschwächen. Vielmehr scheint das positive erste Quartal Auftakt für ein ebenso lebhaftes Jahr zu sein. Durch anstehende Umzüge in Neubauten dürfte jedoch das Leerstandsvolumen die nächsten Monate noch etwas steigen. Da moderne Flächen allerdings nach wie vor knapp bleiben, ist ein weiterer leichter Anstieg der Spitzenmiete dennoch nicht auszuschließen", prognostiziert Christoph Meszelinsky.
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