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Pressemitteilung BoxID: 698397 (BME Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.)
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Wirtschaftskonferenz zum westlichen Balkan: BME, BMWi und AHKs planen Einkaufsinitiative

(PresseBox) (Berlin, ) "Wir unterstützen die Bemühungen der Bundesregierung, die Balkan-Region und die dort aktiven leistungsfähigen Unternehmen näher an deutsche Einkäufer und Supply Chain Manager heranzuführen." Das sagte Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) am Donnerstag auf der Wirtschaftskonferenz zum westlichen Balkan in Berlin.

In Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie dessen Amtskollegen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, ejR Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien stellte Feldmann die Idee einer "Einkaufsinitiative Balkan" vor. Ziel des gemeinsam von BMWi, BME und den Auslandshandelskammern (AHKs) erarbeiteten Vorschlages sei es, deutsche Einkäufer und südosteuropäische Lieferanten zusammenzubringen. Der BME plane zudem eine eintägige Sourcing-Konferenz in Deutschland, auf der interessierte Einkäufer und Unternehmen ihre konkreten Bedarfe direkt mit leistungsfähigen Firmen aus der Balkan-Region besprechen können. Feldmann: "Dabei geht es uns nicht darum, möglichst eine große Zahl von Unternehmen zu matchen, sondern die passenden und richtigen zu finden."

Die Staaten des westlichen Balkans seien im Aufbruch. Der BME wolle mit seiner Einkaufsinitiative einen aktiven Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftsleistung in dieser Region leisten und gleichzeitig die europäische Idee stärken. Funktionierende Beschaffungsmärkte, leistungsfähige Lieferantennetzwerke und effiziente Supply Chains seien ein entscheidender Wertbeitrag zum Abbau der hohen Außenhandelsdefizite dieser Länder. Feldmann: "Der Balkan bietet schon heute ein enormes Marktpotenzial für deutsche Einkäufer. Die sich bietenden Geschäftschancen gilt es künftig noch stärker zu nutzen." Den anwesenden Wirtschaftsministern der acht Balkanstaaten bot Feldmann auch Unterstützung im Kampf gegen Korruption und Bestechung an. Der Verband stelle osteuropäischen Firmen sowohl die Beteiligung an der BME-Compliance-Initiative als auch am BME-Verhaltenskodex zur Verfügung.

Wie bei früheren Sourcing-Projekten in Portugal oder Spanien setze der BME, dessen 9.000 Mitgliedsfirmen ein jährliches Beschaffungsvolumen von 1,25 Billionen Euro erzielen, auch dieses Mal auf die enge Zusammenarbeit mit BMWi und den AHKs. Im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie werde der BME sein Netzwerk weiter ausbauen. Feldmann verwies in diesem Zusammenhang auf das CEE Procurement & Supply Forum in Budapest. Die am 16. Oktober 2014 erstmals stattfindende Fachveranstaltung wird gemeinsam mit der AHK Tschechien und der AHK Ungarn durchgeführt. Ein besonderer Fokus richte sich auf das von BME und AHK angebotene Matchmaking deutscher Einkäufer mit Lieferanten aus Mittel- und Osteuropa.

Neben neuen Länderprojekten setze der BME aber auch auf bewährte Märkte. So begleite der Verband bereits zum neunten Mal Einkäufer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die International Sourcing Fair nach Shanghai (17.-19.9.2014). Thema der BME Sourcing Conference in Shanghai (15.-16.09.2014) sei in diesem Jahr "Quality Assurance & Sustainability".