Fort Knox fürs Eigenheim?

Sicherheitsexperte erläutert, wie sinnvoller Einbruchschutz aussieht

(PresseBox) ( Dachau, )
Seit einigen Jahren sinken die Zahlen der Wohnungseinbrüche in Deutschland. Doch die Furcht vor diesem gewaltsamen Eindringen ist gestiegen und immer wieder gibt es in Zeitungen und online Berichte über verstärkte Einbruchaktivitäten in einem Ort oder einer Region – vor allem in der dunklen Jahreszeit. Im Dezember 2019 und Januar 2020 meldete die Polizei in und um München beispielsweise mehrere Delikte. In Ismaning begingen Täter innerhalb von fünf Stunden drei Einbrüche und entwendeten mehrere Tausend Euro. Täter in Neuried hebelten ein Fenster auf und stahlen eine Uhr im Wert von mehreren Tausend Euro. Anfang Januar meldete die Polizei Wohnungseinbrüche in Krailling und Bogenhausen, bei denen Schmuck und Bargeld entwendet wurde. „Um nicht Opfer eines Einbruchs zu werden, setzen viele Menschen auf Sicherheitstechnik. Dabei muss das Eigenheim nicht dem legendären Fort Knox mit Wachtürmen und Türen aus Stahl gleichen, doch eine solide mechanische Grundsicherung in Kombination mit elektronischer Überwachung bietet laut Polizei den besten Schutz“, berichtet Dirk Bienert, Sicherheitsexperte und Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleisters Blockalarm GmbH.

Schwachstellen mechanisch sichern

In den meisten Fällen dringen Täter durch Fenster, Terrassen- oder Balkontüren ein. Einbruchhemmende Fenster und Türen nehmen deshalb eine besonders wichtige Bedeutung ein. „Handelsübliche Fenster, die sich noch in vielen deutschen Haushalten finden lassen, brechen Täter mit einem stabilen Schraubendreher innerhalb von 10 bis 15 Sekunden auf“, weiß Bienert und ergänzt: „Einbruchhemmende Fenster und Türen werden in sogenannte Widerstandsklassen von RC 1N bis RC 6 eingeordnet. Für Privathäuser sollten Hausbesitzer am besten Produkte ab der Klasse RC 2 verwenden. Fenster dieser Klassen können Schraubendreher, Zangen und Keilen widerstehen.“ Bei Türen steht die Gesamtkonstruktion von Türblatt, Schloss und Beschlag im Vordergrund, die über die Kombination keine Schwachpunkte liefern. Als einbruchhemmend gelten auch in diesem Fall Fabrikate ab der Widerstandsklasse RC 2. Diese mechanischen Sicherheitsmaßnahmen lassen sich ohne Probleme nachrüsten. Zusätzliche Tür-, Querriegel- und Kastenriegelschlösser bieten weiteren Schutz, der sich vergleichsweise kostengünstig umsetzen lässt.

Alarmanlagen statt hoher Mauern

Doch auch Licht- und Kellerschächte sowie Garagentore gilt es für einen Rundum-Schutz zu sichern, da sie Verbindungen ins Innere des Hauses darstellen. Bei Neubauten sollten Bauherren betonierte Kellerlichtschächte einplanen, denn diese lassen sich besonders gut mechanisch sichern. Grundsätzlich bieten Rollenrostsicherungen oder Elemente aus stahlarmierten Glasbetonbausteinen gute Schutzmaßnahmen. Bei Garagentoren gilt es auf den zusätzlichen Schutz von Schlössern zu achten. „Diese mechanischen Sicherheitsmaßnahmen stellen einen sinnvollen Schutz dar, da sie dem Täter einen bestimmten Widerstand entgegensetzen und den Einbruch so vielleicht verhindern“, sagt Bienert und ergänzt: „Darüber hinaus bieten zusätzlich eingebaute Alarmanlagen besonderen Schutz. Durch ihre Meldewirkung erhöhen sie die Chancen, Einbrecher zu entdecken beziehungsweise verhindern die Gefahr, Tätern in die Arme zu laufen.“ Sicherheitssysteme mit Akustiksensor lösen beispielsweise Alarm aus, bevor die Täter in Haus oder Wohnung eindringen. So hält sich der materielle Schaden in Grenzen. Die Kombination aus diesen Sicherheitsmaßnahmen bietet einen effektiven Schutz. Hohe Mauern, Zäune und Hecken sind bei diesen Sicherheitssystemen hingegen nicht nötig. Außerdem bieten sie Einbrechern eher noch Sichtschutz, da die Grundstücke sich schlecht einsehen lassen.

Weitere Informationen unter www.blockalarm.de

 
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