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Pressemitteilung BoxID: 433443 (BLANCO Professional GmbH + Co KG)
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Aktiv, so lange wie möglich

Seniorenhaus stellt auf Schöpfsystem um

(PresseBox) (Oberderdingen, ) Im Johanneshaus Öschelbronn, einem anthroposophisch ausgerichteten Seniorenhaus im Nordschwarzwald, wurde der Pflegebereich sukzessiv von Tablett- auf Schöpfsystem umgestellt. Das führt zu Begeisterung bei allen Beteiligten.

"Die im Durchschnitt 88-jährigen Bewohner dieser Einrichtung sind im Vergleich zu anderen Gleichaltrigen geistig besonders aktiv. Gemeinsam setzen wir alles daran, dass dies lange so bleibt", berichtet Geschäftsführer Thomas Kirst. Zusammen mit seinem Küchenchef Horst Hensel und der Heimleiterin Brigitte Marianne Lassalle wurde im letzten Jahr die Idee geboren, den zirka 120 Bewohnern auf den Pflegestationen mehr Anregung und Service bei den Mahlzeiten zu bieten. Bisher wurden sie mit einem typischen Tablettservice versorgt. Doch obwohl bereits eine freie Wahlmöglichkeit zwischen drei Menüs bestand, wollte man die Individualität weiter erhöhen und die Mahlzeiten als einen geistig aktivierenden Anlass nutzen.

Essen nach Lust und Laune

Ein Schöpfsystem, das über mobile Ausgabeeinheiten der Blanco Basic Line erfolgt, wurde als neue Lösung gefunden. Jetzt werden die Bewohner der Pflegestationen im Rahmen ihrer Möglichkeiten direkt an der Ausgabetheke auf der eigenen Station bedient. So können sie spontan entscheiden, was und wie viel sie essen möchten, können einen Nachschlag ordern und das Gespräch mit dem Servicepersonal suchen.

"Die Resonanz ist durchweg positiv. Die hier lebenden Senioren haben noch mehr Freude an den Mahlzeiten, das war sofort erkennbar. Ihre Angehörigen, die zum Teil während der Essenszeiten im Haus sind, um bei der Speiseaufnahme zu helfen, sind ebenfalls begeistert. Als wichtige Multiplikatoren tragen sie diese Umstellung nach außen, und auch das Pflegepersonal erkennt diese Veränderung als Optimierung an. Darüber hinaus hat sich die Speisenqualität verbessert, denn in größeren Mengen lassen sich die Menükomponenten wärmestabiler halten. Außerdem wird mit dem Schöpfsystem vermieden, dass Bewohner, die wegen eines Arzttermins oder ähnlichem verspätet zum Essen kommen, vor einem kalten Teller sitzen", weiß Geschäftsführer Kirst zu berichten.

Allen Beteiligten war in der Planungsphase klar, dass die Umstellung eine Zeit des Lernens und Optimierens mit sich bringen würde. Deshalb entschloss man sich, mit einer Station zu beginnen und erst nach der erfolgreichen Etablierung der Speisenausgabe im Schöpfsystem alle weiteren fünf Pflegestationen umzurüsten.

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das mobile Ausgabesystem auf der Station bleibt und nur während der Mahlzeiten vor den Speiseraum gefahren wird. Dort bestückt man die Präsentationstheke mit den Menüelementen, die in beheizten und unbeheizten Speisentransportboxen Blancotherm von der Küche auf die Station gebracht werden. Die Ausgabetheke wird dann noch um einen Teller- und einen Tablettwagen ergänzt - und schon kann es losgehen. Die Speisenausgabe erfolgt über Servicekräfte, die eng mit dem Pflegepersonal zusammenarbeiten.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Hygiene haben Priorität

Bei der Auswahl der Ausgabe- und Präsentationsmodule verließ sich Horst Hensel auf seine langjährige Erfahrung als Küchenmeister. Erste Priorität haben die Kriterien Hygiene und Sicherheit. Dazu kommt der Aspekt der Langlebigkeit, was den langfristigen Bezug von möglichen Ersatz- und Ergänzungsteilen beinhaltet. Da man in der auf 500 Mahlzeiten ausgelegten Küche seit Anbeginn stark auf Equipment von Blanco CS setzt, lag die Entscheidung für die multifunktionale Blanco Basic Line nahe. "Diese Theken können je nach Bedarf mit Wärme- und Kühlelementen bestückt werden und lassen uns damit jegliche Art der Freiheit. Sie brauchen nur eine 230 Volt Steckdose und sind durch den Verzicht von Quetsch- oder Schnittstellen gefahrfrei für die Senioren und Servicemitarbeiter. Außerdem lässt sich der Wagen einfach handhaben und reinigen. Es ist rundum eine gute Sache", so der Küchenchef.

Wünsche erfüllen und wachsen

Die anthroposophisch orientierte Alteneinrichtung Johanneshaus Öschelbronn ist derzeit auf 350 Bewohner ausgelegt. Der größte Teil von ihnen lebt im Bereich "betreutes Wohnen" mit Wohnungen und Apartments von 1-4 Zimmern. Diese Senioren versorgen sich entweder selbst oder nutzen das bediente Restaurant. Ihnen steht, wie den Personen auf den Pflegestationen, ein Speiseangebot mit täglich drei Menülinien und diätetischen Speisen nach individuellen Vorgaben zur Wahl.

Die Küche bereitet zusätzlich die Speisen für die angeschlossene 63 Betten-Klinik zu, die sich auf dem gleichen Gelände befindet. Außerdem ist Küchenchef Horst Hensel bemüht, alle Wünsche der Bewohner bezüglich persönlicher Festivitäten sowie Veranstaltungen im Festsaal mit 400 Plätzen zu erfüllen. Darüber hinaus will er sich künftig verstärkt um externe Caterings wie Verpflegung von Kindergärten und Schulen bemühen. Die Erfolgsaussichten sind gut, denn entsprechend der anthroposophischen Leitlinien werden in dem seit 36 Jahren bestehenden Haus ausschließlich Lebensmittel aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft verarbeitet, was im Umfeld auf große Nachfrage triff.

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