BKW und PSI bieten gemeinsam Dienstleistungen für Sicherheitsanalysen an

(PresseBox) ( Bern, )
Die Geschäftseinheit Engineering der BKW und das Paul Scherrer Institut (PSI) kooperieren künftig bei Risiko- und Sicherheitsanalysen im Nuklearbereich. Die komplementären Kompetenzen der beiden Institutionen ergänzen sich ideal: Zum einen in der praktischen Umsetzung des Stands der Technik zum sicheren Anlagenbetrieb und Rückbau (BKW) und zum anderen durch die Weiterentwicklung des Stands der Wissenschaft und Technik (PSI). Dadurch können auch besonders komplexe Aufgaben aus dem Gebiet der nuklearen Sicherheit gelöst werden. Das gemeinsame Dienstleistungsangebot soll Kunden aus dem Kraftwerksbereich und der Zulieferindustrie gleichermassen wie öffentliche oder staatliche Institutionen ansprechen. Die Zusammenarbeit ist ausschliesslich auf den internationalen Markt ausgerichtet.

 

In die Kooperationsgemeinschaft bringt die BKW ihr Wissen aus dem sicheren, zuverlässigen und effizienten Betrieb von Kraftwerken und Infrastrukturanlagen ein. Sie verfügt über die Expertise, den aktuellen Stand der Technik praktisch in ihren Anlagen umzusetzen und schöpft dabei aus über 40 Jahren Erfahrung im nuklearen Umfeld. Die BKW führt die Sicherheitsnachweise für ihre Anlagen indem sie probabilistische und deterministische Sicherheitsanalysen beispielsweise für potenzielle Störfälle in Anlagen erstellt und die Risiken für Ereignisse wie Erdbeben oder Überflutung quantifiziert. Mit genauer Kenntnis der Einflüsse der technischen Systeme und der Personalhandlungen auf das Anlageverhalten leitet sie Handlungsempfehlungen ab. Als Betreiberin kann die BKW ihre Kunden beim nachhaltig sicheren Betrieb Ihrer nuklearen Anlagen vollumfänglich und effizient unterstützen - von der Erfassung des aktuellen Anlagenzustands bis hin zur Umsetzung von Nachrüstungen.

 

Das international renommierte Forschungszentrum PSI bringt das profunde Wissen seiner weltweit vernetzten Expertinnen und Experten aus dem Gebiet der nuklearen Energieforschung in die Kooperationsgemeinschaft ein. Das PSI führt sowohl analytische als auch experimentelle Forschungsarbeiten und Entwicklungen durch. Diese verfolgen das Ziel, potenzielle Störfälle in aktuellen und zukünftigen Kernenergieanlagen vollständig zu verstehen, vorzubeugen und so weit als möglich zu beherrschen. Die Forschungsergebnisse des PSI fliessen direkt in die angebotenen Dienstleistungen ein, die damit dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik entsprechen.

 

Durch die Zusammenarbeit können die Stärken des PSI in der Entwicklung der Technik und der BKW in deren praktischer Umsetzung vereint werden. Auf diese Weise entsteht ein umfassendes Dienstleistungsangebot auf dem Gebiet der Sicherheit von Kernkraftwerken. Die Zusammenarbeit zwischen der BKW und dem PSI richtet sich an Kunden aus dem Kraftwerksbereich und der Zulieferindustrie gleichermassen wie an öffentliche oder staatliche Institutionen, die auf den wachsenden internationalen Märkten tätig sind.

 

Über das PSI

 

Das Paul Scherrer Institut PSI entwickelt, baut und betreibt grosse und komplexe Forschungsanlagen und stellt sie der nationalen und internationalen Forschungsgemeinde zur Verfügung. Eigene Forschungsschwerpunkte sind Materie und Material, Energie und Umwelt sowie Mensch und Gesundheit. Die Ausbildung von jungen Menschen ist ein zentrales Anliegen des PSI. Deshalb sind etwa ein Viertel unserer Mitarbeitenden Postdoktorierende, Doktorierende oder Lernende. Insgesamt beschäftigt das PSI 2'000 Mitarbeitende, das damit das grösste Forschungsinstitut der Schweiz ist. Das Jahresbudget beträgt rund CHF 370 Mio. Das PSI ist Teil des ETH-Bereichs, dem auch die ETH Zürich und die ETH Lausanne angehören sowie die Forschungsinstitute Eawag, Empa und WSL.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.psi.ch.

 

 
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