"Life Sciences Niedersachsen auf der BIO 2009 in Atlanta"

Aktuelle Studie vergibt gute Noten für Biotechnologie "Made in Germany"

(PresseBox) ( Hannover, )
Gemeinsam mit der Landesinitiative Life Sciences Niedersachsen - BioRegioN präsentierten vom 18.-21. Mai 2009 niedersächsische Life Science-Unternehmen ihr internationales Potenzial auf dem deutschen Gemeinschaftsstand der BIO International Convention in Atlanta, der weltweit bedeutendsten Fachmesse für Biotechnologie.

Die Aussteller aus Niedersachsen zeigten sich über den bisherigen Verlauf und die geführten Gespräche auf der diesjährigen BIO sehr zufrieden.
"Der Besuch der BIO im letzten Jahr hat uns sehr interessante und wichtige Partner vermittelt. An diese guten Kontakte können wir jetzt anknüpfen. Wir werden weitere Gespräche führen, von denen wir uns positive Ergebnissen versprechen", so Andreas Grüber von der Deutschen Messe AG.
Auch Dr. Stefan Beyer, Geschäftsführer der Vibalogics GmbH äußert sich positiv: "Wir merken, dass die Anzahl der Besucher in diesem Jahr zurück gegangen ist und auch im Partnering fehlen einige unserer Kunden und Partner, die wir in den letzten Jahren dort getroffen haben. Dennoch ist die Qualität der bisher geführten Gespräche äußerst vielversprechend."

Trotz eines deutlichen Besucherrückgangs der BIO in diesem Jahr, ist der Stand der BioRegioN erfreulich gut besucht und konnte bislang viele gezielte Anfragen verzeichnen. Nicht zuletzt trägt auch das erfolgreiche Partnering der Messe, das "BIO Business Forum", zu qualitativ hochwertigen Kontakten bei.

Auch die aktuelle Studie "Drug Discovery and Biotechnology in Germany", die vom Arbeitskreis der BioRegionen Deutschland gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) erarbeitet und erstmalig auf der BIO 2009 präsentiert wurde, belegt die Attraktivität der deutschen Biotechnologie. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Biotechnologie am Standort Deutschland als ein wichtiger Schrittmacher für die pharmazeutische Industrie angesehen werden kann.
Dr. Albrecht Läufer, BioRegioN, CoAutor der Studie, erläutert: "Die Vielfalt und wissenschaftliche Brillanz vieler Erfindungen, die in Deutschland in der Akademia und in zahlreichen jungen PharmaBiotech-Firmen entwickelt werden, aber auch ein Miteinander zwischen "Groß" und "Klein" sind notwendige und wichtige Voraussetzungen für die nachhaltige Stärkung des Pharmastandorts Deutschland". Die pharmazeutische Industrie erhält über Kooperationen den Zugang zu neuen Wirkstoffen, auf der anderen Seite sind viele Biotech-Unternehmen - jetzt in der Finanzkrise mehr denn je - auf die finanziellen Mittel der großen Pharmaunternehmen für ihre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben angewiesen.

Die BIO 2009 steht unter dem Leitgedanken "Heal, Fuel, Feed The World" und erwartet in diesem Jahr insgesamt über 2.200 Aussteller aus der ganzen Welt, darunter über 60 Gemeinschaftsstände der verschiedenen Länder und Regionen. Mit 12.000 bis 15.000 erwarteten Besucher in diesem Jahr, ist diese Zahl allerdings im Vergleich zum Vorjahr mit 20.000 Besuchern deutlich um 35 bis 40 Prozent geschrumpft.

Die BIO 2010 wird im nächsten Jahr vom 03. - 06. Mai in Chicago stattfinden.
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