Passgenaue Krebstherapie und Prävention bei Frühgeborenen

Gesundheitsforschung und -industrie am Bodensee zeigt Innovationen bei "9. Wissenschaft-trifft-Wirtschaft"

(PresseBox) ( Konstanz, )
Ein Bluttest gegen die Säuglingssterblichkeit, maßgeschneiderte Arzneimittel zur Bekämpfung von Krebs und geruchsabweisende Textilien. Diese und viele andere eindrucksvolle Innovationen im Dienste des Menschen stehen im Mittelpunkt von '9. Wissenschaft-trifft-Wirtschaft' am 13. Dezember 2013 an der Universität Konstanz. Auf Einladung des bodenseeweiten Netzwerks für Lebenswissenschaften BioLAGO zeigen regionale Firmen und Forscher aus Deutschland und der Schweiz einen Tag lang aktuelle Projekte sowie Produkte.

Unter dem Motto "Vom Labor zum Patienten" bringt BioLAGO zum 9. Mal Akteure aus der Pharmazeutik, Diagnostik, Biotechnologie und Medizintechnik zum größten Branchenforum am Bodensee zusammen. Aber auch interessierte Bürger können erfahren, welche Gesundheits-technologien heute oder schon bald auf dem Markt erhältlich sind. Neue Diagnosegeräte im Miniaturformat stellt die Qiagen Lake Constance aus Stockach vor. Das Medizintechnik-Unternehmen hat einen "Plattenspieler" für die rekordschnelle und mobil einsetzbare Erkennung von Infektions- und Atemwegserkrankungen entwickelt. Auf eine kleine Scheibe werden dabei Patientenproben wie Blut oder Urin aufgetragen und rotierend in einem CD-Player-ähnlichen Gerät alle elementaren Schritte eines labordiagnostischen Tests durchgeführt.

Intelligente Kleidungsstücke, Chemikalientests ohne Tierversuche

Unter anderem um die Entwicklung moderner Textilien, die beispielsweise die Bakterienbesiedlung und damit Geruchsbildung verhindern oder Schmutz abweisen können, geht es im Vortrag von Alexander Dommann. Der Wissenschaftler arbeitet an der St. Gallener Forschungsanstalt EMPA an der Entwicklung spezieller Fasern für extreme Anforderungen und zum Schutz des Menschen. Nina Hasiwa von der Konstanzer Firma Atax-Advice sowie Tanja Waldmann von der Universität Konstanz zeigen Wege auf wie durch neue Verfahren Tierversuche bei Chemikalien- und Medikamententests vermieden werden können. Professor Dieter Stoll von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen informiert über seine Arbeit an einer Blutproteinanalyse zur medizinischen Betreuung von Frühgeborenen.

Hoffnungsträger für Krebspatienten: Genanalyse

Höhepunkte des Forums, das gemeinsam mit der Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg sowie dem cyberLAGO e.V. veranstaltet wird, sind Gastvorträge herausragender Forscher und Unternehmen aus Heidelberg und Dortmund. Professor Christof von Kalle vom Deutschen Krebsforschungszentrum berichtet welchen Beitrag die Analyse individueller Erbgutveränderungen zur Behandlung und Prognose der bisher mehr als 200 bekannten Krebstypen leistet. Bert Klebl vom Unternehmen LDC aus Dortmund gibt Einblicke in die aktuelle Wirkstoffforschung. Das Unternehmen erforscht unter anderem besonders aggressive, metastasierende Tumore und ist seit kurzem mit der Tochterfirma HDC in Konstanz ansässig.

Spezialthema: Verbesserte Datenverarbeitung im Sinne der Patienten

Im Fokus des diesjährigen Forums steht am Nachmittag ein Schwerpunktthema auf dem Programm zu Technologien an der Schnittstelle von Bio- und Informationstechnologie. "Sei es eine schnellere oder sicherere Verarbeitung von Patientenproben oder die Vernetzung von Laborgeräten - die IT leistet einen wichtigen Beitrag zum Wohle des Menschen. In diesem Jahr möchten wir beide Welten zusammenbringen und laden Softwareentwickler herzlich ein", erklärt Andreas Baur, Geschäftsführer von BioLAGO. Programm und Anmeldung: www.biolago.org
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