BioLAGO-Projekt für das Labor der Zukunft: Schneller und sicherer zum Wohle des Patienten

(PresseBox) ( Konstanz, )
D-Konstanz | Mit einer Fachveranstaltung mit internationalen Gästen startete das BioLAGO-Projekt „Labor 4.0 – intelligente Digitalisierung und Automatisierung für KMU am Bodensee“. Experten der Gesundheitsindustrie tauschten sich über neue Wege der Laborautomation aus.



Regionale Experten der Laborautomation durch BioLAGO unter einem Dach vereint
Mehr Effizienz im Labor bekämpft Fachkräftemangel und fördert Patientensicherheit
Start des BioLAGO-Projekts „Labor 4.0“, gefördert durch IBK-Kleinprojektefonds


Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet voran und wird heute breit diskutiert. Kleinere und mittlere Unternehmen der Gesundheitsbranche sind bisher aber wenig digitalisiert. Gerade mittelständische Betriebe können mit Hilfe neuer Technologien wirtschaftliche Vorteile erzielen. Hier setzt das BioLAGO-Projekt „Labor 4.0 – intelligente Digitalisierung und Automatisierung für KMU am Bodensee“ an. Das Projekt ist jetzt mit einer internationalen Kickoff-Veranstaltung in Konstanz gestartet.
Mit über 200.000 Arbeitsplätzen ist die Gesundheitsindustrie eine Kernbranche der Bodenseeregion. Viele kleine und mittlere Unternehmen aus den Hightech-Bereichen Diagnostik, Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik sind in der Vierländerregion Bodensee angesiedelt. Das BioLAGO-Projekt will diese Unternehmen effektiver und wirtschaftlicher machen.

Neue Perspektiven für das Labor von morgen
„Mittelständische Betriebe haben es oft schwer, geeignete Geräte und IT-Systeme zu finden, die den individuellen Bedürfnissen in der Gesundheitsindustrie gerecht werden“, sagt der Experte Dr. Martin Winter vom Lab Automation Network, der den Start des BioLAGO-Projekts als Moderator begleitet hat. Der Markt wird von teuren Lösungen für Großunternehmen dominiert. Mittelständische Anwender brauchen passgenaue und erschwingliche Technologien für ihren wirtschaftlichen Erfolg.  Das BioLAGO-Projekt „Labor 4.0“ bringt deshalb Experten rund um den Bodensee zusammen, um gemeinsam neue Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen zu diskutieren. Fachleute aus IT, Mechatronik und Robotik werden mit Anwendern der regionalen Gesundheitsindustrie zusammengebracht. Dies fördert das Verständnis für die Bedürfnisse beider Seiten und dient als Anstoß für die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen der Laborautomatisierung.

Erfolg durch regionale Vernetzung
Das BioLAGO-Projekt „Labor 4.0“ bringt bisher isoliert agierende Unternehmen zusammen und fördert Innovationen. „Vom Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch profitieren die Unternehmen in der Bodenseeregion. Sie erhalten durch das BioLAGO-Projekt Zugang zu modernen Technologien und können zum Vorreiter in der Laborautomation werden“, so Dr. Patrick Courtney vom regionalen Unternehmen tec-connection, der das Projekt „Labor 4.0“ mit seiner Expertise unterstützt.

Große Resonanz bei Unternehmen am Bodensee
Benötigt werden z.B. automatisierte Lösungen für die schnellere Probenverarbeitung. Ein Laborroboter kann Routineaufgaben übernehmen, so dass sich die Fachkräfte anspruchsvolleren Tätigkeiten widmen können. Dies sichert Arbeitsplätze und stärkt die Zukunftsfähigkeit regionaler Unternehmen. Darüber hinaus können durch eine schnellere Probenverarbeitung lebenswichtige Therapien rasch eingeleitet werden. Besucher aus der gesamten Bodenseeregion kamen zum offiziellen Kick-off des BioLAGO-Projekts „Labor 4.0“, um sich über das Labor der Zukunft zu informieren. „Als regionaler Anbieter moderner Lösungen zur Probenverarbeitung im Labor hilft mir das BioLAGO-Projekt, in direkten Kontakt mit Anwendern zu kommen und deren Bedürfnisse besser zu verstehen“, sagt Manfred Lorenz, Geschäftsführer der nevoLAB GmbH. Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte sich das Labor Dr. Brunner mit einer vollautomatisierten Laborstraße, die neue Maßstäbe setzt.

Das BioLAGO-Projekt „Labor 4.0 – intelligente Digitalisierung und Automatisierung für KMU am Bodensee“ wird durch den IBK-Kleinprojektefonds im Interreg V Programm „Alpenrhein Bodensee-Hochrhein“ gefördert.
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