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Pressemitteilung BoxID: 668826 (BioLAGO e.V. - life science network)
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Absoluten Schutz vor Hacker-Angriffen gibt es nicht

Erfolgreiche Premiere eines gemeinsamen Forums von BioLAGO und cyberLAGO

(PresseBox) (Konstanz, ) Wie können sensible Daten in der vernetzen Welt geschützt werden? Auf Einladung der bodenseeweiten Netzwerke BioLAGO e.V. und cyberLAGO e.V. diskutierten Unternehmensvertreter aus Deutschland und Schweiz neue Wege in der IT-Sicherheit. Referent Prof. Jürgen Neuschwander schilderte eindrücklich, wie gefährlich die Vernetzung unserer Daten sein kann und gab Tipps, wie sich Unternehmen vor alltäglichen Gefahren aus dem Netz schützen können.

Unsere hochtechnisierte Welt ist ohne Informationstechnik undenkbar geworden. Ob bei der Verwaltung von Patientendaten, Projektergebnissen oder der allgemeinen Dokumentation von Geschäftsprozessen, in ungeahntem Maße hängen wir vom Funktionieren dieser Technologien ab. Wie gefährlich diese Abhängigkeit sein kann schilderte Jürgen Neuschwander, Dekan der Fakultät Informatik an der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) am ersten gemeinsamen Unternehmerforum der bodenseeweiten Netzwerke BioLAGO und cyberLAGO in seinem Vortrag "Die digitale Apokalypse." Rund 50 Teilnehmer der IT- und Life Science-Branche aus Deutschland und der Schweiz kamen zur Veranstaltung zusammen. Veranstaltungsort war der Konstanzer Firmensitz der GATC Biotech, dem europaweit führenden Unternehmen im Bereich der Erbgutentschlüsselung und Bioinformatik.

Prof. Neuschwander präsentierte dabei anschaulich ein düsteres Szenario, wie Hacker einen Zusammenbruch der digitalen Systeme verursachen könnten und welche fatalen Folgen das für die heutige vernetzte Welt hätte. Denn nicht nur Kommunikation und Datenverkehr, auch lebenswichtige Systeme wie Strom- und Wasserversorgung sind zunehmen vernetzt. "Glücklicherweise findet die Kontrolle dieser Systeme bei uns meist noch nicht komplett über das Internet statt, so dass die Gefahr zumindest verringert ist", so Neuschwander. Um die Gefahr eines digitalen Angriffs sicher zu vermeiden müsste ein System aber komplett vom Netz genommen werden, da jegliche Vernetzung ein Risiko mit sich bringt. "Absolute Sicherheit vor Cyber-Angriffen gibt es nicht, doch man kann die Risiken deutlich minimieren und sich vor alltäglichen Gefahren dadurch zuverlässig schützen", schilderte Jürgen Neuschwander.

Wie Unternehmen selbst Gefahren eindämmen können

Im Anschluss an den Vortrag wurden in einer Diskussionsrunde mit den anwesenden Unternehmern Herausforderungen an moderne IT-Infrastrukturen anhand persönlicher Erfahrungen und Einschätzungen besprochen. Dabei zeigte sich das generelle Problem, dass ein sicheres System stets mit mehr Aufwand verbunden sei, worunter wiederum die Benutzerfreundlichkeit leide. Die anwesenden IT-Experten waren sich jedoch einig, dass eine Sensibilisierung der Firmen und ihrer Mitarbeiter für mögliche Sicherheitslücken und Gefahrenquellen bereits deutlich zur Sicherung eines Systems beitragen könne, ebenso wie eine Beratung durch Fachleute.

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