Biofrontera berichtet Halbjahresergebnisse 2007

Leverkusen, (PresseBox) - Die Biofrontera AG (DSE: B8F) stellt heute die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2007 vor. Der ab heute auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlichte Halbjahresbericht geht insbesondere auf die wesentlichen Fortschritte bei der Entwicklung der Medikamentenkandidaten und den Aufbau des Vertriebs ein.

Rückblick auf das erste Halbjahr 2007

Biofrontera liegt mit ihrer Kostenstruktur wie in den Vorjahren auf einem im Branchenvergleich niedrigen Niveau. Der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Finanzierungsaufwand (EBIT) erhöhte sich nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) auf 3,02 Mill. Euro, im Vergleich zu 2,40 Mill. Euro im Jahr 2006. Damit entsprach der Verlust den Erwartungen der Gesellschaft. Der Jahresfehlbetrag stieg unwesentlich von 3,67 Mill. Euro in der Vorjahresperiode auf 3,98 Mill. Euro in 2007. Dieser Anstieg beruht im Wesentlichen auf dem Forschungs- und Entwicklungsaufwand des Biofrontera-Konzerns, der sich zum 30.Juni 2007 wie geplant auf 1,78 Mill. Euro erhöhte. Im Vorjahr lag dieser Aufwand bei 0,95 Mill. Euro. Die zusätzlichen Ausgaben sind durch die Phase IIb/III-Studie für die Behandlung aktinischer Keratose und die klinische Phase II-Studie von BF-37 zur Behandlung von Neurodermitis entstanden. Im Gegenzug sanken im Vorjahresvergleich die Finanzierungskosten des Unternehmens, die 2006 wegen des Börsengangs ungewöhnlich hoch waren.

Trotz des Jahresfehlbetrags von 3,98 Mill. Euro verringerte sich der Barmittelbestand vom 31. 12. 2006 bis zum 30. 6. 2007 lediglich um 2,00 Mill. Euro, da ein Teil des Verlusts durch den Zufluss des Agios für neue Aktien gedeckt werden konnte.

Die Ausgaben für Marketing und Vertrieb schlugen sich in den erhöhten allgemeinen Verwaltungs- und Betriebskosten nieder, die von 1,18 Mill. Euro in der Vorjahresperiode auf 1,43 Mill. Euro zum 30. Juni 2007 gestiegen sind. Ein Rückgang der Umsatzerlöse auf 20,5 TEUR (Vorjahresperiode 107,8 TEUR) geht auf eine deutliche Umstrukturierung der Forschungsabteilung zurück, die im Vorjahr durch Serviceaufträge diesen Umsatz erwirtschaftet hatte. In der ersten Hälfte des Jahres 2007 war diese Abteilung mit den präklinischen Untersuchungen der eigenen Produkte ausgelastet.

Bei der ersten Hauptversammlung der Biofrontera im Mai dieses Jahres, bei der nahezu 70% des Kapitals vertreten war, wurden alle Vorschläge der Verwaltung einstimmig angenommen.

"Im Berichtszeitraum ist die Biofrontera ihrem Ziel, sich zu einem Spezialpharmaunternehmen zu wandeln, deutlich näher gekommen. Das positive Ergebnis der Wirksamkeitsstudie von BF-200 ALA zur Behandlung der Aktinischen Keratose war ein wichtiger Meilenstein des ersten Halbjahrs. Insbesondere symbolisiert auch der Aufbau des eigenen Vertriebs in Deutschland die Weiterentwicklung des Unternehmens" sagte Prof. Dr. Hermann Lübbert, Vorstandsvorsitzender der Biofrontera AG.

Ausblick

Der Vertrieb der BF-200 Nanoemulsion als Ausgangsprodukt für die Herstellung von Rezepturen an ausgewählte Apotheken hat begonnen, und Biofrontera kann anhand der derzeitigen Nachfrage auf ein reges Interesse seitens der dermatologischen Praxen schließen. Eine besondere Herausforderung für das zweite Halbjahr 2007 liegt nun in der Unterstützung der jungen Vertriebsorganisation, die bereits in kurzer Zeit Biofrontera bei führenden Dermatologen als forschendes Dermatologieunternehmen vorstellen konnte.

Biofrontera AG

Die Biofrontera AG hat sich auf die Entwicklung von pharmazeutischen Produkten im Bereich Dermatologie spezialisiert. Das Unternehmen zeichnet sich durch ein breites, marktnahes Produktportfolio sowie eine komfortable Liquidität aus. Biofrontera notiert im geregelten Markt der Börse Düsseldorf und anderen deutschen Wertpapierbörsen unter dem Börsenkürzel B8F und der ISIN Nummer DE0006046113. www.biofrontera.com

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