BIOFABRIK nominiert für den Wirtschaftspreis "Sachsens Unternehmer des Jahres 2019"

Unternehmer des Jahres 2019

(PresseBox) ( Dresden (Rossendorf), )
Oliver Riedel, Gründer und CEO der Unternehmensgruppe BIOFABRIK Technologies GmbH, wurde für den diesjährigen Preis “Sachsens Unternehmer des Jahres” nominiert. Der jährlich verliehene wichtigste Wirtschaftspreis Sachsens wird im Mai feierlich überreicht, den Gewinner kürt eine hochrangige Fachjury. Die Initiative wurde begründet von Wirtschafts- und Medienvertretern Sachsens.

Die BIOFABRIK Technologies GmbH Firmengruppe mit Sitz in Dresden Rossendorf entwickelt und vermarktet innovative Technologien und disruptive Lösungsansätze, die sich mit ganz unterschiedlichen Themengebieten befassen. Von der nachhaltigen Bewältigung von Energie- und Abfallproblemen und der Verringerung des zerstörerischen Abbaus fossiler Rohstoffe bis hin zu Lösungen für Ernährungsfragen und der Gewinnung pflanzlicher Aminosäuren aus nachwachsenden Rohstoffen spannt sich der Bogen.

Silicon Valley made in Dresden

Oliver Riedel, der sich selbst „Chief Executive Optimist“ seiner Unternehmensgruppe nennt, glaubt an die Lösbarkeit großer gesellschaftlicher Probleme wie Hunger, Umweltverschmutzung oder mangelnde Energieversorgung durch gute Ideen. Mit seinem 20-köpfigen Team aus Ingenieuren, IT-Fachleuten, Biologen und anderen Wissenschaftlern verbindet er dabei die Ökologie mit der Ökonomie, das heißt er entwickelt profitable und dabei möglichst klima- und energieneutrale Geschäftsmodelle. Disruptiv meint dabei die Ablösung traditioneller Modelle, Technologien, Produkte und Dienstleistungen durch innovative Ideen und Ansätze.

So reinvestiert BIOFABRIK ihre Erträge laufend und zum Großteil in die Erforschung weiterer neuer Technologien. Auf diese Weise sollen in den nächsten Jahren weitere Start-ups entwickelt und „am liebsten ein internationales Netzwerk aus Tausenden Biofabriken, die die Welt ein kleines Stückchen besser machen“.

Going Live der WASTX Kompakt-Raffinerien

In 2019 wird die BIOFABRIK zwei Technologielösungen zur Verarbeitung von Abfallstoffen auf den Markt etablieren bzw neu positionieren. So fallen beispielsweise pro Jahr weltweit etwa 25 Millionen Tonnen Altöl, verschmutzte Kraftstoffe, Schmierstoffe und Ölindustrieabfälle an, wovon nur ein Bruchteil wiederverwendet wird. Dabei kann Altöl mit speziellen Raffinerie-Verfahren wiederaufbereitet und genutzt werden. In jedem Liter Altöl, verschmutzten Diesel oder Heizöl stecken mehr als 90 Prozent wiederverwertbarer Kraftstoff. BIOFABRIK bietet mit der WASTX Oil bereits eine marktfähige Lösung an, mit der Altöle dezentral, also am Ort, an dem der Abfall anfällt, in Kraftstoff aufbereitet werden können. Aus Abfallstoffen werden so Wertstoffe, die wieder in den Stoffkreislauf zurückkehren.

Diese innovative Cleantech-Lösung hat das Interesse der sächsischen Innovations-Beteiligungsgesellschaft (SIB) geweckt, einer Tochter der Sparkasse und des Landes Sachsen. Mit der SIB konnte ein strategischer Investor an Bord geholt werden, der BIOFABRIK die finanziellen Mittel für die globale Expansion der WASTX Oil-Technologie an die Hand gibt.

Zudem arbeitet man bei BIOFABRIK seit über sechs Jahren an einer Lösung zur dezentralen Verölung von Plastikmüll auf Basis des technischen Verfahrens der Depolymerisation. Das Verfahren ist bekannt, doch BIOFABRIK hat es geschafft, diesen Prozess störungsfrei mit kleinen Anlagen dezentral, von Laien bedienbar und in industriellem Maßstab umzusetzen. Welches Marktpotenzial eine solche Lösung bei den enormen Mengen an Plastikmüll weltweit hat, braucht man wohl kaum näher auszuführen.

Für das Markteintrittsjahr 2019 erwartet Riedel bereits einen Gesamtumsatz von 10 Mio. Euro, 2020 soll dann mit erprobten Technologien und dem globalen Rollout aller Anlagen die internationale Expansionsphase beginnen.

Sachsens Oscar ist eine Frau

Der Preis “Sachsens Unternehmer des Jahres”, der in diesem Jahr bereits zum 14. Mal verliehen wird, wurde initiiert von der Sächsischen Zeitung, der Freien Presse sowie der Leipziger Volkszeitung und MDR Sachsen. Weitere Initiatoren kommen aus der Wirtschaft: die Volkswagen AG Sachsen, die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft PwC, die LBBW sowie die AOK Plus. Am 10. Mai wird dann der diesjährige Preisträger im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden bekanntgegeben und mit der von der Bildhauerin Małgorzata Chodakowska geschaffenen Bronzeskulptur “Die Träumende” ausgezeichnet. Durch eine begleitende Berichterstattung der Medienpartner wird der Preisträger schließlich einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und eine weitere sächsische Erfolgsgeschichte in den Fokus des öffentlichen Interesses gestellt.
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