Bundeswirtschaftsminister Glos besucht BI-LOG „Logistikfabrik“ in Scheßlitz eingeweiht

(PresseBox) ( Bamberg, )
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos besuchte am vergangenen Donnerstag, 12. Juli 2007, den Logistik- und IT-Dienstleister BI-LOG mit Sitz in Bamberg. Anlass war die Einweihung der Erweiterungsbauten des BI-LOG Logistikzentrums in Scheßlitz. Die neuen Hallen beherbergen unter anderem 15 zusätzliche Rampen, eine zweite Cargomatic, über die ein LKW in kaum zwei Minuten entladen wird, Block- und Hochregallager sowie industrielle Konfektionierstraßen. Damit macht BI-LOG den Standort Scheßlitz nicht nur effizienter, sondern geht einen großen Schritt weiter in Richtung „industrialisierte Dienstleistung“ in der modernen Logistik.

Für Bundeswirtschaftsminister Glos ist Logistik ein „außerordentlich interessantes Wachstumsthema für Unternehmen, Märkte, Länder und Regionen". Der Wirtschaftsaufschwung habe den Mittelstand in seiner ganzen Breite erfasst, betonte der Minister. Dieser Aufschwung lebe nicht zuletzt von Impulsen, wie sie hier von einem mittelständischen Unternehmen gesetzt werden. „Das Beispiel BI-LOG ist typisch für den dynamischen Landkreis Bamberg.“ Die Einweihung der neuen „Logistik-Fabrik“ von BI-LOG sei ein deutliches Zeichen für diese Dynamik.

BI-LOG und viele andere mittelständischen Unternehmen zeigten in diesen Tagen, dass der Standort Deutschland sehr wohl konkurrenzfähig und zukunftssicher sei, „vorausgesetzt, man geht als Unternehmer flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes ein, handelt kaufmännisch solide und arbeitet stets an der Optimierung der Geschäftsprozesse. Manche sehen im Unternehmer einen Tiger, der geschossen werden muss, andere eine Kuh zum Melken und nur wenige, was er wirklich ist: ein starkes Pferd, das den Karren zieht“, ergänzte der Wirtschaftsminister.

Heribert Trunk, Geschäftsführender Gesellschafter von BI-LOG, betonte, mit der Ernennung von Michael Glos zum Bundeswirtschaftsminister sei für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen, denn „hier ist ein Unternehmer Minister geworden.“

Industrialisierte Logistikdienstleistung

„Die Anforderungen an einen modernen Logistikdienstleister wie BI-LOG ändern sich rasant“, erklärte Heribert Trunk. „Diesen Anforderungen stellen wir uns unter anderem mit unserer Erweiterung in Scheßlitz.“ Es gehöre zu einem der Mythen rund um die Logistik, dass die Logistik an sich wachse – „ein Wachstumsbereich ist lediglich die Logistikdienstleistung. 47 Prozent der Logistikdienstleistungen werden schon heute von speziellen Dienstleistungsunternehmen erbracht, und der Trend zum Outsourcing hält an.“ Dabei gehe es um weit mehr als die Warenbewegung von A nach B, um die Lagerung, Konfektionierung und Distribution von Waren. „Eine immer größere Rolle spielt das Managen von Informationen, damit ein Auftrag von der Erfassung über die Zusammenstellung bis hin zur europaweiten Auslieferung lückenlos und transparent gesteuert werden kann.“ Dienstleistungspartnerschaft werde heute gestaltet, „als ob alles in einem virtuellen Raum geschieht. Auch wenn Sie hier große reale Hallen sehen, die weit wichtigere Rolle spielen die Technik und die computergesteuerte Prozesslenkung.“

Kapazitäten geschaffen

Das BI-LOG Logistikzentrum in Scheßlitz ist Drehscheibe für täglich bis zu 3.600 Sendungen, die dort eingelagert, kommissioniert und versandt werden. Dafür stehen jetzt, nach dem Erweiterungsbau, insgesamt 177.000 Kubikmeter

umbauter Raum auf einer Gesamtfläche von 23.000 Quadratmetern zur Verfügung. Außerdem sind hier in kurzer Zeit rund 100 Arbeitsplätze entstanden.

Die Gesamtinvestitionskosten für das Logistikzentrum in Scheßlitz liegen bei nahezu 10 Millionen Euro, darin enthalten sind die Kosten für den jetzigen Bauabschnitt von etwa 1,7 Millionen Euro.

„Wir haben beachtenswerte Kapazitäten für bestehende und zukünftige Kunden geschaffen“, so Heribert Trunk. Denn: „Egal, wo produziert wird, die Produzenten benötigen hiesige Dienstleister, die den Markt kennen, die hier lagern, konfektionieren und die Produkte an die Kunden distribuieren. Ob die Produkte aus Asien kommen oder um die Ecke gefertigt wurden – der Dienstleister muss dort vor Ort sein, wo die Kunden sind.“

Neben Bundeswirtschaftsminister Glos nahmen an der Einweihungsfeier zahlreiche Vertreter von Industrie, Politik und Verwaltung teil, darunter Dr. Günther Denzler, Landrat des Landkreises Bamberg, Franz Zenk, Bürgermeister der Stadt Scheßlitz, sowie Bundestags- und Landtagsabgeordnete.
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