EuroCombi ist eine sichere und saubere Lösung

Berlin, (PresseBox) - Führende Wirtschafts- und Logistikverbände aus Industrie, Handel und Logistik sprechen sich gemeinsam für den EuroCombi aus als sichere und saubere Lösung für das in Zukunft zu bewältigende Güterwachstum. Zudem kritisieren der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) die einseitige Informationskampagne einiger Verbände zu diesem innovativen Nutzfahrzeugkonzept.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat in ihrem Gutachten bestätigt, dass die Straßenbelastung durch 25,25 Meter lange Lastzugkombinationen um rund 30 Prozent pro Tonne abnimmt durch die größere Zahl von Achsen beim Einsatz von EuroCombi im Vergleich zu gegenwärtigen Lkw. Zudem können durch den Einsatz von EuroCombi die Schadstoffemissionen pro transportierte Tonne um bis zu 24 Prozent gesenkt werden.

Szenarien nach denen beim Einsatz innovativer Nutzfahrzeuge eine massive Rückverlagerung von der Schiene auf die Straße zu befürchten wäre, sind nach Auffassung der Verbände unrealistisch und bilden in keiner Weise die Erfahrungen von Industrie, Handel und Logistik ab. Das anhaltende Verkehrswachstum – in 2007 werden rund acht Prozent Zuwachs für Straße und Schiene erwartet – erfordert vielmehr weitere Effizienzsteigerungen bei allen Verkehrsträgern. Nachdem Güterbahnen und Binnenschifffahrt zunehmend die Grenzen ihrer Kapazität erreichen, lautet die Frage daher, ob die Gütermengen umweltfreundlicher und sicherer mit EuroCombis oder mit allein herkömmlichen LKW transportiert werden sollen. Die hohe Verkehrssicherheit innovativer Nutzfahrzeugkonzepte wie dem EuroCombi wird durch den Einsatz modernster zusätzlicher Sicherheitssysteme wie Abstandsradar mit vollautomatischen Bremssystemen sowie Spurhaltesystemen gewährleistet.

Die Politik sei zudem gefordert, die Investitionen für Erhalt, Erneuerung und Ausbau der Infrastrukturen nachhaltig zu verstärken. Diese Investitionen stärken den Standort Deutschland und können nicht dem EuroCombi angelastet werden, so die Verbände. Bereits heute seien rund ein Drittel der deutschen Brücken infolge jahrelanger unzureichender Investitionen in kritischem Zustand. Hierfür müsse die öffentliche Hand in den nächsten Jahren mehrere Milliarden Euro in die Hand nehmen. Ebenso seien bereits heute die Parkplätze an Autobahnen für Lkw in keiner Weise ausreichend. Hier seien Investitionen erforderlich, damit die Lkw-Fahrer überhaupt die gesetzlich geforderten Lenk- und Ruhezeiten einhalten könnten. Durch den EuroCombi entstünden somit keine wesentlichen Mehrkosten für die Infrastruktur.

Aufbauend auf den rundum positiven Erfahrungen mit dem Einsatz des EuroCombi in verschiedenen Pilotversuchen muss im nächsten Schritt jetzt ein bundesweiter Feldversuch erfolgen. Nur so lässt sich eine umfassende Datengrundlage schaffen, um daraus politische Entscheidungen auf nationaler Ebene – und später auch auf EU-Ebene – ableiten zu können.

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