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Pressemitteilung BoxID: 82233 (Bernhard Harzer Verlag GmbH)
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Wissenschaftliche Gesellschaft für Geoinformatik (GfGI) gegründet

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Am 3. November 2006 trafen sich 25 deutsche, österreichische und schweizer Experten für Geoinformatik aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen und Forschungseinrichtungen in Bonn, um eine neue wissenschaftliche Gesellschaft zu gründen: Die Gesellschaft für Geoinformatik (GfGI). Anlass für die Gründung gab die Analyse, dass im Bereich der raumbezogenen Informationsverarbeitung eine neue Disziplin entstanden ist, die breite Entwicklungen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aufnimmt und reflektiert.

„Die Verarbeitung von raumbezogenen Informationen war lange Zeit eine Domäne von wenigen Spezialisten. Diese Zeiten sind vorbei. Nicht nur der Medienhype um Google Earth hat gezeigt: Die Verarbeitung und Analyse von Geoinformation ist eine wesentliche Dimension der gesamten Informationstechnologie,”sagt der frisch gewählte Präsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Manfred Ehlers von der Universität Osnabrück. Als Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Klaus Greve von der Universität Bonn und Prof. Dr. Josef Strobl von der Universität Salzburg gewählt.
Forschung zur Geoinformatik findet in vielen Disziplinen statt. Dieser disziplinäre Flickenteppich bedeutete eine starke Zersplitterung der Forschung und der Forschungsansätze sowie eine beträchtliche Heterogenität der Forschungslandschaft. „Wir mussten feststellen, dass der Forschungsfokus der Geoinformatik, die konzentrierte Bearbeitung der Kernprobleme im Verhältnis zu den gesellschaftlichen Ansprüchen schwach definiert ist. Forschungsprogramme sind stark an den Aufgaben und Bewertungssystemen der Herkunftswissenschaftler orientiert, viel zu wenig an den eigentlichen wissenschaftlichen Herausforderungen“, fasst Professor Greve die bisherige Situation zusammen. Dies zu ändern und die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen aufzunehmen, Forschungsanstrengungen zu bündeln und zu fördern ist Aufgabe der GfGI.

Die neue Gesellschaft versteht sich als eine interdisziplinäre Vereinigung von Wissenschaftlern, die Forschungsansätze aus vielen Disziplinen (Geographie, Geodäsie, Informatik, Verkehrswissenschaft, Geologie und vielen mehr) auf die gemeinsamen Kernprobleme fokussiert und damit wissenschaftliche Grundlagenforschung befördern möchte. Die GfGI arbeitet mit Schwesterorganisationen und Berufsverbänden der beteiligten Disziplinen zusammen und versteht sich nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung der vorhandenen Institutionen. Durch konsequente Nutzung der neuen Medien zur Verwaltung der Gesellschaft werden die Mitgliedsbeiträge niedrig gehalten:

Der Jahresbeitrag beträgt nur 35 € /Jahr, für Studierende beträgt er nur 10 €.

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