Tarifvertrag für Volontäre an Tageszeitungen aktualisiert

(PresseBox) ( Berlin, )
Der Sozialpolitische Ausschuss des Bundesverbands Deutscher Zeitungs­verleger (BDZV) hat  dem mit Deutscher Journa­listen-Verband (DJV) und dju in ver.di ausgehandelten, aktualisierten Tarif­vertrag für Volontärinnen und Volontäre an Tageszeitungen zugestimmt.

„Nach 26 Jahren war es Zeit, die Ausbildungsinhalte an die veränderten beruflichen Anforderungen anzupassen“, erklärte dazu der Verhandlungs­führer des BDZV, Georg Wallraf. Künftig würden Ausbildungsinhalte im Online-Journalismus und die Ausbildung in Redaktionsgesellschaften ebenso berücksichtigt wie die Arbeit an Newsdesks. Als ein weiteres Aus­bildungsziel sei Redaktionsmanagement hinzugekommen, also die Führung von Projekten und die damit zusammenhängende Organisation der Arbeit.

Das Volontariat dauert 24 Monate. Neu ist die Möglichkeit, um weitere drei Monate zu verlängern – zur Vermittlung von Zusatzqualifikationen oder zur Ergänzung der Ausbildungsinhalte. „Dabei denken wir an zusätzliche Aus­bildungsstationen beim Radio oder Fernsehen“, erläuterte Wallraf, „aber auch an Korrespondentenbüros im In- und Ausland, an Start-up-Projekte, Presseagenturen oder eine Station in der Presse- und Öffentlichkeitsar­beit.“ Diese tarifvertragliche Verlängerungsoption unterliegt einer Sonder­kündigungsmöglichkeit mit einer Frist von sechs Monaten, frühestens zum 31. Dezember 2019.

Darüber hinaus wird dem Tarifvertrag für Volontäre ein Musterausbildungs­plan zur Orientierung für die Verlage beigefügt. Tarifvertrag wie Musteraus­bildungsplan treten rückwirkend zum 1. November 2016 in Kraft und sind mit einer Frist von sechs Monaten kündbar, erstmals zum 31. Dezember 2020, danach jeweils zum Jahresende.
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